1. Leben
  2. Familie

Diese Versicherungen benötigen Sie im Alter

Absicherung : Diese Versicherungen sind im Alter nötig

Im hohen Alter möchte man seine Freizeit vollkommen ausnützen und das Leben in vollen Zügen genießen. Ob mit Familie und Freunden, auf Reisen oder bei gesundheitlichen Themen - wer sorgfältig und früh genug zu planen beginnt, ist definitiv im Vorteil.

Am relevantesten hierbei sind nach wie vor Themen wie Berufsunfähigkeit, eine private Altersvorsorge und vor allem auch die Sterbegeldversicherung. In jungen Jahren haben meist viele andere Themen Vorrang, doch man kann nie zu früh damit beginnen, sich für den Lebensabend richtig vorzubereiten - so auch bei der Wahl der richtigen Versicherung.

Früh genug mit der Altersvorsorge beginnen

Private Rentenversicherungen sind nach wie vor eine der wichtigsten Versicherungen für ältere Personengruppen. Um für den eigenen Lebensabend finanziell auch vorgesorgt zu haben, sind diese von großer Bedeutung. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem ist geraten, diese ehestmöglich abzuschließen. Hier profitiert man von einer langen Versicherungsdauer und gleichzeitig auch vom Zinseszinseffekt.

Der Grund: für eine längere Spardauer wird man, um es einfach auszudrücken, zusätzlich belohnt, da mit dem verzinsten Geldwert über (eine hohe Anzahl an Jahren) zusätzliches Geld macht wird. So werden vor allem all jene belohnt, die besonders früh damit beginnen, ihr Geld beispielswiese in Form einer privaten Altersvorsorge anzulegen. Da auch die allgemeine Lebenserwartung stetig ansteigt, erweist sich das nach wie vor als sinnvoll.

Berufsunfähigkeitsversicherung - ein unterschätztes Thema

Eine der größten existenziellen Risiken im Leben, ist gleichzeitig ein besonders unterschätztes Thema: die Berufsunfähigkeit. Diese kann auch im höheren Erwachsenenalter von großer Bedeutung sein. Das Thema wird gerne und oft etwas in den Hintergrund gestellt, da man sich vor allem zu Beginn der beruflichen Laufbahn und in jungen Jahren wenig Gedanken darüber macht. Diese Gewohnheit zieht sich oft bis zum Rentenalter hin - oder bis es im schlimmsten Fall davor tatsächlich eintrifft. Doch was passiert, wenn man damit konfrontiert wird?

Sobald eine Person aus gesundheitlichen Gründen ihre Tätigkeit oder den ausgeübten Beruf dauerhaft nicht weiter ausüben kann, gilt sie als berufsunfähig. Wenn man somit aus medizinischen Gründen der beruflichen Tätigkeit langfristig nicht mehr nachgehen kann, wird man zu einer berufsunfähigen Person. Hiervon betroffen sind vor allem körperlich gefährdete Berufsgruppen, da statistisch gesehen, eine Berufsunfähigkeit hier öfter vorkommen kann. Beispiele dafür sind Berufsbilder wie Tischler, Dachdecker oder Bauhandwerker.

Doch Achtung: auch Berufstätige in sicheren Arbeitsumfeldern oder Bürojobs können betroffen sein, da vor allem steigende psychische Belastungen und einhergehende Erkrankungen auf dem Vormarsch sind.

Denn was viele nicht wissen: psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit, da Krankheiten wie Depressionen, Burnout oder nicht aufhörende Stresszustände stetig zunehmen. Eine monatliche Absicherung macht hier vor allem für betagtere Personengruppen oder ältere Personen, die in körperlich gefährdeten oder stressigen Berufsfeldern tätig sind, am meisten Sinn. Denn vor allem in der modernen Berufswelt wird das Thema immer aktueller. Hier kann man mit einer privaten Zusatzversicherung einen sicheren Grundstein legen, um im Falle einer Berufsunfähigkeit (vor allem im hohen Alter) genug vorgesorgt zu haben.

Auch Angehörige in Betracht ziehen

Wichtig bei der Planung von Versicherungen und dem Lebensabend ist es auch, dass man Angehörige oder enge Verwandte ebenfalls berücksichtigt. Hier erweist sich die Sterbegeldversicherung als bewährte Maßnahme, um seine Liebsten vor hohen Kosten und finanziellen Schwierigkeiten zu bewahren, wenn es zum Ableben kommt. Hinterbliebene Angehörige profitieren von dieser Form der Versicherung, da sie sich besonders in Trauerfällen in einer persönlichen Ausnahmesituation befinden oder finanziell einer wahren Herausforderung entgegenblicken.

Die Sterbegeldversicherung ist primär dazu gedacht, alle Bestattungskosten decken zu können. Dazu können noch Zusatzleistungen wie Überführungen, Mitversicherungen von Kindern oder auch die Übernahme von Behördengängen hinzugefügt werden. Für (die meisten) Sterbegeldversicherungen wird ebenfalls eine monatliche Zusatzversicherung abgeschlossen.

Die Laufzeit beträgt in der Regel 25 Jahre, jedoch hängen Laufzeit sowie Höhe der monatlichen Versicherungsrate von Faktoren wie dem Eintrittsalter und dem Ende der Beitragszahlung ab. Achtung hierbei: die Sterbegeldversicherung unterscheidet sich von der Altersvorsorge. Diese beiden Versicherungen werden manchmal verwechselt, behandeln allerdings zwei unterschiedliche Themen.

Versicherungen sind vor allem im hohen Alter wichtig

Sei es die Altersvorsorge, eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Sterbegeldversicherung: es ist nach wie vor wichtig, für den Fall der Fälle gewappnet zu sein - vor allem im hohen Alter. Das Abschließen der richtigen Versicherungen kann helfen, sich und seinen Angehörigen einen sorglosen und schönen Lebensabend zu verschaffen.