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Auch eine Fußmassage kann ein Liebesbeweis sein

Auch eine Fußmassage kann ein Liebesbeweis sein

Hamburg. Ob Pralinen auf dem Kopfkissen oder der Blumenstrauß zum Wochenende - für manche Leute sind regelmäßige gegenseitige Geschenke in Partnerschaften Pflicht. Trifft ein großer Schenker auf einen Schenk-Muffel, kann es zu Reibereien kommen.

„Hinter dem Wunsch nach materiellen Gaben steckt immer die Frage: Bin ich Dir wirklich wichtig?”, erläutert Barbara Standke-Erdmann, Paartherapeutin aus Hamburg. Ein kleines Geschenk zeige dem anderen, dass man an ihn gedacht habe und ihn schätze.

Fühle sich ein Partner enttäuscht, weil er vom anderen keine Geschenke bekommt, sollte er das ansprechen. Oft lägen bei diesem Konflikt einfach verschiedene Beziehungskulturen zugrunde. „Aufmerksamkeit und Wertschätzung sind in einer Beziehung sehr wichtig - man muss sie aber nicht in Form von Geschenken ausdrücken”, betont die Therapeutin.

Statt materieller Zuwendungen könne man auch andere Formen der Wertschätzung in sein Beziehungsleben integrieren. Schon kleine Gesten wie ein freundliches Lächeln, ein freudiger Gruß beim Heimkommen oder unaufgeforderte Unterstützung in Alltagsdingen könnten dem anderen Zuneigung beweisen. Auch eine Fußmassage oder ein Überraschungsausflug seien kleine Liebesbeweise, die Blumen und Pralinen ersetzen könnten.