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Berlin: Sozial im Supermarkt: „Noch kein Gut-zu-Menschen-Regal”

Berlin : Sozial im Supermarkt: „Noch kein Gut-zu-Menschen-Regal”

Wer faire Arbeit unterstützen will, muss beim Einkauf im Supermarkt die Augen offen halten. Denn Gütesiegel für sozialverträgliche Herstellungsbedingungen sind besonders bei Tiefkühlprodukten noch rar gesät, erklärt Laura Gross von der Verbraucher Initiative.

„Es gibt eben noch kein „Gut-zu-Menschen-Regal”, wie es schon Bio-Regale gibt.” Grund dafür sei, dass Arbeitsbedingungen nur schwer kontrollierbar sind, weil die Zulieferer zum Teil oft wechseln.

Halten können sich Verbraucher an das Naturland- und das Naturland-fair-Siegel, sie stehen für umfangreiche Sozialstandards für Zulieferer in der ganzen Welt. Daneben bieten einzelne Unternehmen Labels für ihre Produkte an, etwa beim Tiefkühlfisch die Marke Followfish, das sich auch auf die Arbeitsbedingungen auf den Flotten bezieht. Das Label Proplanet der Rewe-Kette umfasst ebenfalls die Arbeitsbedingungen.

(dpa)