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Erfurt: Selbst gesammelte Pilze halten sich nicht lange

Erfurt : Selbst gesammelte Pilze halten sich nicht lange

Selbst gesammelte Pilze verarbeiten Verbraucher am besten umgehend. Denn Pilze werden schnell schlecht. Wer verdorbene zu sich nimmt, riskiert Vergiftungserscheinungen - auch wenn es sich um eigentlich essbare Wildpilze handelt.

Darauf weist Helmut Hentschel vom Erfurter Giftinformationszentrums hin.

Grundsätzlich sollten Laien nur solche Pilze sammeln, die sie klar als Speisepilze kennen. Laut Paragraf 39 des Bundesnaturschutzgesetz darf jeder Bürger in der freien Natur Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf sammeln. Die Stiele werden mit einem Messer nah am Boden abgeschnitten, und die Ernte wird möglichst luftig in Körben transportiert.

Da sie schwer verdaulich sind, rät die Landesanstalt Thüringenforst, nicht mehr als 200 Gramm Pilze auf einmal zu essen. Zudem sollten sie nie roh gegessen und stattdessen beim Zubereiten auf mehr als 70 Grad erhitzt werden. Dann sterben Fuchsbandwürmer ab, die an den Pilzen haften können.

(dpa)