Rezept Dreiländerschmeck: Aachener Printensoufflé ist leicht und luftig

Dreiländerschmeck : Köstlich an Aschermittwoch: Eingelegte Heringe

Ob nach dem Feiern oder an Aschermittwoch: Heringe gehören zu Karneval wie Umzüge und Kamelle. Willi und Marianne Eule aus Eschweiler bereiten eingelegte Heringe nach einem alten Rezept zu, das nun schon in der dritten Generation weitergegeben wird. Es stammt ursprünglich von Willi Eules Oma mütterlicherseits.

„Es ist einfach zuzubereiten und sehr lecker“, erklärt Willi Eule, der für das Ausnehmen und Häuten zuständig ist. Vor allem in der Karnevalszeit nach ausgiebigem Feiern sind die Heringe ein Genuss! Die Salzheringe für dieses Rezept bestellen Sie am besten beim Fischhändler und weisen darauf hin, dass sie nicht ausgenommen sein dürfen.

Zutaten

Für mindestens vier Personen

  • 15 Salzheringe

Für den Einlegesud

  • 8-10 Wacholderbeeren
  • 1 gehäufter Teelöffel Senfkörner
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5-6 Pfefferkörner
  • 0,5 Liter Branntweinessig
  • 1 Liter Wasser
  • 1 große Zwiebel

Zubereitung

  1. Schneiden Sie die Heringe mit einem scharfen Messer an der Bauchseite vom Schwanz aus bis zum Kopf ein. Der Kopf und die obere Flosse werden abgeschnitten. Bitte schneiden Sie nicht die hintere Schwanzflosse ab: Diese dient beim Verzehr dazu, die Gräte mitsamt der Flosse abzuziehen!
  2. Mit den Fingern können Sie den Schnitt am Bauch öffnen und die Innereien herausnehmen. Den Rogen (das sind die Eier eines weiblichen Fisches) oder Milchner (Samen eines männlichen Fisches) können Sie zur Seite legen. Falls Sie nicht wissen, wie diese Organe aussehen, finden Sie ein Foto davon auf der Internetseite dreiländerschmeck.de.
  3. Die Heringe werden anschließend gehäutet, gewaschen und mindestens 18 Stunden gewässert. Sollten Sie einen leichteren Salzgeschmack bevorzugen, müssen die Heringe länger gewässert werden. Dadurch wird das Salz, in dem die Heringe gelagert waren, noch stärker ausgespült.
  4. Machen Sie nun aus einem halben Liter Branntweinessig und den Gewürzen den Einlegesud. Bitte kochen oder erwärmen Sie die Flüssigkeit nicht! Die Heringe werden mit der in dünne Ringe geschnittenen Zwiebel im Sud eingelegt und können nach circa drei Tagen verzehrt werden. Falls Sie Rogen oder Milchner ebenfalls essen möchten, sollten Sie diese separat einlegen. Bei kühler Lagerung sind die eingelegten Heringe etwa acht bis zehn Tage haltbar.

Als Beilage schmecken Brot oder Kartoffeln ausgezeichnet!

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