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Die Kunst der richtigen Weinauswahl

Ratlosigkeit vor dem Regal : Die Kunst der richtigen Weinauswahl

Rein in den Supermarkt und zack die richtige Flasche Wein gegriffen. So wäre es wünschenswert, wenn neben der Butter, dem Käse und dem Brot auch Wein auf dem Einkaufszettel steht. Doch ganz so einfach ist es meistens nicht.

Die Weinregale sind gut gefüllt

Wer seine Lieblingssorte Wein noch nicht gefunden hat und wer sich traut, auch mal was Neues zu probieren, der wird wahrscheinlich mit viel Ratlosigkeit vor jedem noch so kleinen Weinregal stehen. Die Auswahl an Rotweinen, Roséweinen und Weissweinen ist inzwischen so groß, dass für den Laien kaum ein Überblick möglich ist. Aus allen Teilen der Welt und mit den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen werden uns die Weine präsentiert. Egal ob trocken, halbtrocken oder lieblich, mit einer besonders fruchtigen Note oder einem herben Abgang - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und natürlich auch für jeden Geldbeutel.

Noch komplizierter wird es, wenn der Wein online bestellt werden soll. Beispielsweise ein guter Wein aus Italien. Eine große Auswahl an Rotwein und Weißwein aus Italien im Internet ist heute eine Selbstverständlichkeit. Und Italien ist dabei nur ein Anbieter von Weinen. Gute Weine kommen heute auch aus Deutschland, Frankreich, den USA, Südamerika, Australien und sogar Japan. Hinzu kommen dann noch die kleineren Anbieter wie Ungarn oder sogar Großbritannien und viele andere Länder.

Wie lässt sich eine gute Auswahl treffen?

Zuerst einmal geht es darum zu analysieren, wofür der Wein benötigt wird. Rotwein oder Weißwein? Trocken, halbtrocken oder lieblich?

Der Verwendungszweck für den Wein hilft da die Auswahl ein wenig einzugrenzen. Wird er zum Essen gereicht, muss die Menüfolge bekannt sein. Zu Fisch passt anderer Wein als du Fleisch und Salat. Herzhafte Sachen verlangen nach einem kräftigen Wein, leichte Küche eher nach einem fruchtigen Wein.

Wenn das geklärt ist, kann es darum gehen, welche Sorte Wein genutzt wird. Soll ich was leichtes und lockeres sein? Vielleicht ein lieblicher Wein? Oder doch eher der schwere Wein, der nach dem Essen auch noch gemütlich vor dem Kamin getrunken werden kann? Wer sich im Vorfeld ein wenig Gedanken macht und überlegt, wie und wo der Wein zum Einsatz kommen soll, wird sich bei der Auswahl deutlich leichter tun. Und er kann sich dann an den Etiketten im Supermarkt orientieren, die genau zeigen, welche Geschmacksrichtung der Wein liefert und wie er am besten serviert wird.

Reicht das nicht aus, es ist immer möglich, an einer Weinverkostung teilzunehmen. Sie wird direkt auf Weingütern oder bei vielen Weinhändlern angeboten. Hier lohnt es, bei einer Teilnahme nicht nur den Wein zu trinken, sondern genau zuzuhören, was der Experte zum Weinen erzählt. So lernt auch der Laie, welcher Wein am besten passt.

(vo)