Köln: Brombeermarmelade: Mit ganz besonderer Sorgfalt komponiert

Köln: Brombeermarmelade: Mit ganz besonderer Sorgfalt komponiert

Jeden Monat eine andere Sommerfrucht aussuchen und daraus eine Marmelade komponieren? Eben das beschäftig Franz-Josef Antwerpes, den früheren Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Köln, in diesem Sommer.

Heute verrät er uns sein Geheimnis für eine Marmelade mit Brombeeren mit Bourbonvanille. „Brombeeren haben im Gegensatz zu Himbeeren einen eher zurückhaltenden Geschmack“, sagt Antwerpes. Da gelte es, mit besonderer Sorgfalt, die Marmelade zu komponieren. Man müsse unbedingt eine Mischung reifer und weniger reifer Beeren sammeln, sonst fehle die Säure und die Marmelade schmecke eher fad, sagt Antwerpes.

Zutaten:

500 g Brombeeren

150 g Zucker

etwa 10 g Pektin, Vanille-Mühle

Zubereitung:

Man nehme 500 Gramm Brombeeren, 150 Gramm Zucker und etwa 10 Gramm Pektin (Dr.Oetker 2:1). Dann koche man die Mischung zwei bis drei Minuten und lasse sie erkalten. Dann schmecke man ab und entscheidet, ob der Zucker reicht oder noch welcher zugefügt werden muss. Ist die Säure okay? Wenn nicht etwas Zitronensaft zufügen. Wieder stehen lassen und erneut probieren.

Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, nimmt man die Vanille-Mühle zur Hand und gebe sehr zurückhaltend Bourbonvanille dazu. Dann erneut aufkochen und fertig ist die Marmelade.

Aus seiner Erfahrung rät Antwerpes davon ab, Brombeeren mit anderen Früchten zu kombinieren, seien es Himbeeren oder Pfirsiche. Der Brombeergeschmack sei zu zart. „Die anderen Früchte dominieren dann die Marmelade“, sagt Antwerpes.

(red)
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