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Hamburg: Weg mit schrägen Fotos: Tipps für Profile in beruflichen Netzwerken

Hamburg : Weg mit schrägen Fotos: Tipps für Profile in beruflichen Netzwerken

Berufliche Netzwerke wie Xing und LinkedIn können ein gutes Aushängeschild für Bewerber sein - vorausgesetzt, sie füllen die Profilseiten mit Bedacht aus. Häufig hätten Profile wenig bis keine Aussagekraft, bemängelt der Personaler Robindro Ullah von der Deutschen Bahn in der Zeitschrift „Spiegel Job” (Ausgabe 1/2013).

Ein typischer Fehler sei, den Namen des Arbeitgebers wegzulassen, ergänzt Joachim Rumohr, Karriereberater aus Hamburg. Für Manager auf der Suche nach Fachkräften sei das eine wichtige Information.

Häufig tauchen auf den Profilseiten als Foto auch Freizeitbilder auf. Das sei genauso schlecht wie Bilder mit unruhigem Hintergrund oder Unschärfe, sagt Rumohr. Stattdessen nehmen Bewerber lieber ein professionelles und vor allem aktuelles Bild. So erkennt der Personalchef den Nutzer auch, falls er zum Vorstellungsgespräch kommt.

Beim Lebenslauf sollten Jobsuchende darauf achten, dass er keine Lücken hat und es vor allem keine Unstimmigkeiten etwa zwischen dem Xing und Linkedin-Profil gibt. Bei der Auflistung muss keiner bei der Grundschule anfangen. Es reiche, wenn die letzten zehn Jahre dokumentiert sind. Bei der Beschreibung der Position sollten Nutzer möglichst konkret sein. Also statt einfach nur zu schreiben „in leitender Position”, geben sie lieber auch an, auf welcher Ebene und in welcher Funktion sie arbeiten.

(dpa)