1. Leben
  2. Bildung und Beruf

Soziale Arbeit: Das Berufsfeld der Zukunft?

Vielseitig : Soziale Arbeit: Das Berufsfeld der Zukunft?

Die vergangenen zwei Jahre haben deutlicher denn je gezeigt, wie wichtig die Arbeit direkt am Menschen ist. Neben Pflegeberufen betrifft das auch die Arbeit im sozialen Bereich.

Dank verschiedener Qualifikationsmöglichkeiten findet sich stets ein zum eigenen Profil passender Zugang.

Spannungsfeld Gesellschaft: Soziale Arbeit im Fokus

Soziale Arbeit befasst sich mit verschiedenen Problemstellungen rund um den Menschen und dessen Rolle in der Gesellschaft. Als Folge einer zunehmend schnelllebigen, komplexen Welt sind die Spannungsfelder immer größer geworden; entsprechend groß ist das Potenzial für Konflikte und Krisen sowohl privater als auch beruflicher Natur. Häufig besteht sogar eine Wechselwirkung zwischen diesen Bereichen.

 Arbeitsinhalte & Perspektiven nach dem Abschluss

Themen wie Ungleichheit, Ausgrenzung, Existenzangst und soziale Gerechtigkeit nehmen dabei Schlüsselrollen ein. Sie sind nicht auf eine feste Altersgruppe beschränkt, sodass die Berufspraxis von Sozialarbeitern gleichermaßen

  • Grundschulkinder,
  • Jugendliche,
  • Erwachsene oder
  • Senioren umfassen kann.

Bildung, Erziehung und Pädagogik sind somit je nach Fall wichtige Grundpfeiler. Die Berücksichtigung ethischer Fragen und nicht zuletzt auch philosophische Grundlagen helfen dabei, das nötige Feingefühl für Entscheidungen in schwierigen Situationen zu entwickeln.

Gleichzeitig ist spezifisches Fachwissen zum Umgang mit extremen Lebenssituationen gefragt – Herausforderungen wie Suchtbekämpfung, Überschuldung, die Wiedereingliederung in die Gesellschaft von Straftätern sowie die Integration von Migranten aus Kriegsgebieten verlangen nach professioneller Begleitung. Aktuell – in Zeiten der Pandemie – ist der Bedarf nach einer solchen Betreuung ohnehin erhöht, da Faktoren wie Vereinsamung, berufliche Unsicherheit sowie gesundheitliche Probleme ihr Übriges tun, um negative Tendenzen zu verstärken.

Im Idealfall werden diese und andere Erschwernisse bereits in der Entstehung erkannt – an dieser Stelle kommt die Prävention ins Spiel. Sie ist bekanntlich ein weiteres Merkmal der Sozialen Arbeit und fließt in viele Prozesse mit ein. Unabhängig vom Zeitpunkt gilt dabei stets: Das übergeordnete Ziel ist die Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen in Krisensituationen, was ein tiefes Verständnis aller Begleitumstände sowie deren Zusammenhänge voraussetzt.

Dementsprechend breit gefächert sieht der berufliche Alltag aus. Ob Kindheitspädagogik, Jugendsozialarbeit, Familienhilfe oder Suchtprävention und Rehabilitation, bietet die Soziale Arbeit eine fundierte Grundlage, um verschiedenste Problemstellungen zu behandeln und lösungsorientierte Ansätze passend zur Situation zu entwickeln.

Studium aus der Ferne? So gelingt der Einstieg

Zur Sozialen Arbeit führt traditionell ein Studium. Dieses wird mit zunehmender Beliebtheit als Fernstudium durchgeführt. Die Vorteile dieses modernen Modells liegen auf der Hand und haben dafür gesorgt, dass es zahlreiche Anbieter gibt.

Eine bekannte Variante ist beispielsweise ein Fernstudium Soziale Arbeit an der IU Internationalen Hochschule. Mit 180 ECTS entspricht der Umfang dem des klassischen Studiums, den Abschluss als Bachelor of Arts (B.A.) Soziale Arbeit können Studierende jedoch in einem Zeitraum von 36 bis 72 Monaten erhalten. Diese Zeitspanne zeigt die Flexibilität, dank der Interessenten das Studium nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können.

Aufgrund dieses flexiblen Systems ist das Studium auch für Berufstätige geeignet. Diese können das Studium dank variabler Laufzeiten an die verfügbare Zeit neben dem Job anpassen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Zugang auch für Menschen mit Berufserfahrung, aber ohne Abitur. Aufgrund der Nachfrage, die künftig noch steigen wird, bringt die Soziale Arbeit somit beste Voraussetzungen für einen neuen Karriereweg mit sich.