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Leipzig: Riskanter Anlagevertrag kann widerrufen werden

Leipzig : Riskanter Anlagevertrag kann widerrufen werden

Unternehmensbeteiligungen können eine riskante Anlagemöglichkeit sein. Anleger werden hier zu Miteigentümern. Das heißt: Sie tragen auch das unternehmerische Risiko. Über die Geschäftspolitik können sie aber nur selten mitentscheiden.

Darauf weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin. Daher sollten Kunden eine Unterschrift unter einen solchen Vertrag gut überlegen.

Wurde ein Anlagevertrag unterzeichnet, ist eine ordentliche Kündigung meist erst zu dem Zeitpunkt möglich, der im Vertrag vorgesehen ist. Allerdings gibt es in der Regel eine zweiwöchige Widerrufsfrist. Sie gilt zum Beispiel, wenn der Vertrag in einer Privatwohnung, am Arbeitsplatz oder auf der Straße angebahnt oder abgeschlossen wurde.

Über dieses Widerrufsrecht muss der Kunde schriftlich belehrt werden. Wurde dies nicht getan oder war die Belehrung fehlerhaft, ist der Widerruf auch nach langer Zeit noch möglich. Allerdings sollten Verbraucher in diesem Fall rechtlichen Rat einholen.

(dpa)