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Nützliche Tipps für den perfekten Lebenslauf

Erfolgreich bewerben : Nützliche Tipps für den perfekten Lebenslauf

Bewerbungen sind ein fester Bestandteil des Lebens. Zur Aufnahme an einer besonders begehrten Universität, für die Teilnahme am Auslandsaufenthalt oder während der Jobsuche ist es immer wieder nötig, formal perfekt ausgearbeitete und attraktiv gestaltete Bewerbungen zu schreiben.

Während das Anschreiben immer wieder neu formuliert werden muss, kann der Lebenslauf bis zu einem bestimmten Grad für sämtliche Bewerbungen verwendet werden. Da sich der Lebenslauf mittlerweile allerdings zum Herzstück der Bewerbungsmappe etablieren konnte, sollte die Erstellung mit besonders viel Bedacht und Genauigkeit durchgeführt werden. Im folgenden Artikel erklären wir Ihnen die Grundlagen des Lebenslaufs und beantworten gängige Fragen zu diesem Thema.

Lebenslauf als Nummer eins in der Bewerbung

Erscheint eine Stellenausschreibung im Netz oder den Printmedien, wird das Unternehmen in der Regel mit Bewerbungen überhäuft. Da die Mappen im 21. Jahrhundert online oder per Post eingereicht werden können, ist es für Arbeitssuchende leichter geworden, sich auf freie Stellen zu bewerben. Infolgedessen müssen sich Personaler durch eine wahre Masse an Unterlagen kämpfen und gut überlegen, wie sie ihre Zeit einteilen. Aus diesem Grund hat sich der Lebenslauf zum Schlüsselelement der Bewerbung entwickelt.

Er bietet einen kurzen und übersichtlichen Überblick über den Werdegang, die Kompetenzen und Qualifikationen des Bewerbers. In nur wenigen Sekunden ist es den Personalern somit möglich, eine Entscheidung zu fällen. In der Regel beschäftigen sich die Recruiter nur 43 Sekunden mit dem Dokument, bevor sie zu einem Urteil kommen. 

Das sollte in jeden Lebenslauf

Die Ausarbeitung des Lebenslaufs ist in den letzten Jahren etwas lockerer geworden. Nichtsdestotrotz gibt es Elemente, die auf keinen Fall fehlen dürfen:

  • Persönliche Angaben: Name, Geburtstag, Geburtsort, Adresse, Kontaktdaten
  • Ausbildung: Schule, Studium, Praktika
  • Beruflicher Werdegang: Berufliche Erfahrungen, Weiter- und Fortbildungen
  • Auslandsaufenthalte
  • Hard Skills: Fremdsprachenkenntnisse, EDV-Kenntnisse, Führerschein, etc.
  • Soft Skills: Charaktereigenschaften, soziales Engagement, sonstige Kenntnisse
  • Professionelles Bewerbungsfoto

So entsteht ein guter Lebenslauf

Hält man sich die Vielzahl an Bewerber vor Augen, kann man nur erahnen, wie viele Dokumente Personaler täglich durchsehen müssen. Setzt man dann auf den klassischen 0815-Lebenslauf, wird dieser kaum die Aufmerksamkeit und das Interesse des Verantwortlichen auf sich ziehen.

Das A und O für die Arbeitssuchenden ist dementsprechend, sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit dieser Lebenslauf Vorlage können beispielsweise Anregungen für die eigene Ausarbeitung gefunden werden. Darüber hinaus offerieren Anbieter wie dieser Dienstleister die Möglichkeit, den Lebenslauf mittels Templates zu generieren. Das ist eine schnelle und einfache Lösung, um einen individuellen Lebenslauf mit professioneller und kreativen Wirkung zu erstellen.

Kann man beim Lebenslauf etwas übertreiben?

Es ist kein Geheimnis, dass Bewerber ihren Lebenslauf gerne aufhübschen. Die Aufgabenbereiche im letzten Job werden weiter gefasst, das frühere Gehalt fällt größer aus und Qualifikationen und Kompetenzen werden auch sehr gerne hinzugedichtet. Generell sollte auf grobe Lügen verzichtet werden, denn kommt man den Unwahrheiten auf die Schliche, können schwerwiegende Konsequenzen drohen. Neben Abmahnungen kann es sogar zur fristlosen Kündigung oder einer Anklage wegen Betrugs kommen.

Im Gegensatz dazu ist man nicht dazu verpflichtet, wahrheitsgetreue Angaben zu machen, wenn es um die Privatsphäre geht. Familienstand, Religion, politische Ansichten und das körperliche Wohlergehen sind absolute Tabu-Themen für den Arbeitgeber.

Was passiert bei einer Lücke im Lebenslauf?

Lücken, die sich über einen Zeitraum von mehr als zwei Monaten erstrecken, benötigen Erklärungsbedarf. Es ist wichtig, mit Fingerspitzengefühl vorzugehen und den betreffenden Leerlauf positiv darzustellen. Ein Studienwechsel oder eine Kündigung können beispielsweise als berufliche Neuorientierung dargestellt werden und eine kleine Auszeit wird nicht sofort negativ ausgelegt.

Und was ist bei einem abgebrochenem Studium?

Es kommt immer häufiger vor, dass sich junge Menschen dafür entscheiden, ihr Studium abzubrechen. Was lange Zeit als absolutes No-Go galt, ist heutzutage weniger dramatisch. Die belegten Kurse können in der Bewerbung als Kenntnisse ausgelegt werden und die Soft und Hard Skills mit zusätzlichen Fähigkeiten anreichern.