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Köln: Kürzer ist oft besser: Geschäftsbriefe auf Englisch verfassen

Köln : Kürzer ist oft besser: Geschäftsbriefe auf Englisch verfassen

Wer Geschäftspartnern auf Englisch eine E-Mail schicken will, formuliert oft zu kompliziert. Die Carl-Duisburg Centren geben Tipps, worauf man achten muss:

- Aktiv statt Passiv: Man neigt häufig dazu, passiv zu formulieren. Verständlicher und anschaulicher ist oft das Aktiv. Ein Beispiel: Statt „The meeting was led by Tom” zu schreiben, klingt ein „Tom led the meeting” häufig besser.

- Anrede personalisieren: Man sollte Briefe immer personalisieren und die Formulierung „Dear Sir or Madam” oder „To Whom it May Concern” vermeiden. Diese fallen schnell negativ auf, denn es sieht aus wie Werbung und landet schnell im Papierkorb.

- Abkürzungen benutzen: Abkürzungen wie „Im”, „cant” oder „were” sind in Ordnung. Wenn man sie mündlich benutzt, sollte man das auch in E-Mails machen. Alles andere klingt schnell steif.

- Möglichst einfach schreiben: Statt mit komplizierten Wörtern zu jonglieren, ist es häufig besser, die Sprache möglichst einfach zu halten. Statt „utilize” tut es in der Regel auch ein einfaches „use”.

- Sprache reduzieren: In vielen Fällen gilt außerdem der Satz: Weniger ist mehr. Ein Beispiel: „I confirm herewith the receipt of...” klingt auf Englisch steif. Besser ist ein einfaches: „Thank you for sending ...”

(dpa)