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Hamburg: Kritik am Unternehmen ist beim Ausstand unangebracht

Hamburg : Kritik am Unternehmen ist beim Ausstand unangebracht

Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, sollte er in seiner Abschiedsrede auf Kritik verzichten. „Am besten betont er Positives und hebt hervor, was er im Unternehmen gelernt hat”, rät Imme Vogelsang von Etikette Trainer International.

Als Motiv für ihren Abschied sollten Mitarbeiter am besten persönliche Gründe oder berufliche Weiterentwicklung nennen. Bei der Rede sollten sie sich kurzfassen: Zehn Minuten sind das Maximum.

Vogelsang empfiehlt außerdem, den Ausstand ans Ende der Arbeitszeit zu legen. „Den Chef wird es nicht freuen, wenn die Mitarbeiter mitten am Tag rumstehen, statt zu arbeiten.” Das heißt, mit dem feierlichen Abschied darf man ab 17.00 Uhr beginnen. Der scheidende Mitarbeiter muss eine solche Veranstaltung vorher mit dem Chef absprechen und für Häppchen, Sekt oder Kaffee selbst aufkommen.

(dpa)