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Norderstedt: Kollegen und Chefs auch vor dem Supermarkt grüßen

Norderstedt : Kollegen und Chefs auch vor dem Supermarkt grüßen

Kollegen und Vorgesetzte zu grüßen, ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Aber gilt das auch bei zufälligen Begegnungen am Samstag im Supermarkt oder abends vor dem Kino?

„Auch dann ist es höflich zu grüßen beziehungsweise zurückzugrüßen”, sagt die Etikette-Expertin Bettina Geißler aus Norderstedt. Dabei gilt die Regel: Derjenige, der den anderen zuerst bemerkt, grüßt auch zuerst. Als Grüßen gilt sowohl „Guten Tag” zu wünschen, als auch eine freundliche Geste zu machen.

„Die Etikette unterscheidet deutlich zwischen Grüßen und Begrüßen”, erklärt Geißler. Beim Begrüßen geht man auf den anderen zu, reicht ihm die Hand und spricht ihn an. „Wenn ich meinen Chef treffe, grüße ich ihn, aber ich begrüße ihn nicht. Das Begrüßen geht immer vom Ranghöheren aus.”

Wer den Chef vor dem Kino sieht, kann ihm also beispielsweise freundlich zunicken oder einen schönen Abend wünschen. Händeschütteln muss nicht sein - und der Chef hat jedenfalls die Aufgabe zu entscheiden, ob er das möchte oder lieber darauf verzichtet.

(dpa)