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Freiburg: Fremde Manager in Familienfirmen: Ohne viel Austausch gehts nicht

Freiburg : Fremde Manager in Familienfirmen: Ohne viel Austausch gehts nicht

Ist eine Firma fest in Familienhand, haben es von außen dazu kommende Mitarbeiter häufig sehr schwer. Zwar ist deren Expertise gefragt - doch schnell kommt es zu Konflikten, weil sie die informellen Regeln im Betrieb nicht kennen.

Damit die Zusammenarbeit gelingt, treffen sich Familienmitglieder und der Dritte von Anfang an am besten regelmäßig zu Besprechungen. Das berichtet die Zeitschrift „Personalmagazin” (Ausgabe 7/2014). Bei diesen Treffen sollte sich die Familie nicht scheuen, Details Kleinigkeiten anzusprechen. Das können selbst Banalitäten sein wie „Der Neue läuft nie durch die Produktion”. Häufig beginnen größere Konflikte mit kleinen Irritationen.

Außerdem sollten die Eigentümer bei der Auswahl darauf achten, ob der Externe bereits in einem Familienbetrieb gearbeitet hat. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er versteht, welche große Rolle familiäre Strukturen etwa bei Entscheidungsprozessen spielen.

Weiter sei wichtig, nach den persönlichen Werten des Kandidaten zu fragen. Passen diese zur Familie, macht das eine erfolgreiche Zusammenarbeit ebenfalls wahrscheinlicher. Ist dem Inhaber zum Beispiel Sparsamkeit sehr wichtig, hat der Externe besser keine Vorliebe für einen teuren, exklusiven Lebensstil.

(dpa)