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Zinswende - sinken nun die Immobilienpreise?​

Zinswende : Sinken nun die Immobilienpreise?

Die Preise für Immobilien und Neubauten kannten in den vergangenen Jahren nur eine Richtung, und zwar bergauf. Speziell in guten Lagen sind die Preise für das Wohnen überproportional gestiegen. Mit der Zinswende könnte das nun sein Ende haben.

Doch bis sich der Effekt am Markt auswirkt, werden wohl noch mehrere Jahre vergehen.

EZB zieht Zinsen an

Seit die EZB Zinserhöhungen angekündigt hat, zeigen sich bereits die ersten Andeutungen dafür, dass sich etwas am Immobilienmarkt verändern wird. So sind bereits Vorzieheffekte zu sehen. Dabei versuchen manche Menschen, noch schnell eine Immobilie zu erwerben, bevor die Zinsen sich vollständig auf die Gesamtkosten niederschlagen. Fest steht, dass mit steigenden Zinsen bestimmte Käufergruppen für Immobilien wegfallen, da sie es sich inzwischen schlicht nicht mehr leisten können. Kaufwillige Personen und Unternehmen hingegen, wollen zwar noch kaufen, aber zu einem geringeren Preis.
Historisch betrachtet liegen die Zinsen aber noch immer in einem sehr niedrigen Bereich, weshalb der Kauf einer Immobilie auch weiterhin attraktiv sein wird. Mit den steigenden Kosten für die Finanzierung wird es dennoch früher oder später dazu kommen, dass die Nachfrage zurückgehen wird und sich potenzielle Käufer zunehmend auch Immobilien im günstigeren Umland anschauen.

Lohnt sich der Verkauf aktuell?

Fakt ist, dass die Bundesregierung ihr Ziel, 400.000 Sozialwohnungen pro Jahr zu bauen, auch in den kommenden Jahren wohl kaum erreichen wird. Zu weit ist man von den eigenen Zielen entfernt. Somit bleibt die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiterhin angespannt. Wohnraum wird damit auch weiterhin ein knappes Gut bleiben. Damit bleibt auch die Nachfrage hoch, weshalb auch die Preise für Immobilien voraussichtlich nicht einbrechen werden.
Nach Experteneinschätzung wird sich die Nachfrage aber auf günstigere Lagen verlagern. So wird im Umland großer Städte, wo die Preise für Immobilien noch nicht zu hoch sind, der Kauf immer attraktiver. Gleiches gilt für Immobilien im ländlichen Bereich. Für Hausverkäufer ergebenen sich aufgrund der steigenden Nachfrage in diesem Bereich Chancen, die eigene Immobilie verkaufen zu können.

Immobilienverkauf richtig angehen

Auf dem angespannten Immobilienmarkt ist es aktuell schwer, sich zurechtzufinden. Wer die aktuelle Nachfrage deshalb nutzen möchte, um seine Immobilie zu verkaufen, sollte sich externe Hilfe suchen, wie zum Beispiel die Hilfe von einem Immobilienmakler. Die aktuelle Marktlage macht es für Besitzer einer Immobilie nicht leicht, Faktoren wie den Preis richtig einzuschätzen. Um dennoch einen erfolgreichen Verkauf erzielen zu können, ist externe Hilfe deshalb unerlässlich.
Der größte Vorteil in der Nutzung eines Immobilienmaklers liegt in dem Fachwissen, seiner Beratung und den bereits vorhandenen Vermarktungsmöglichkeiten. Schon bei der Besichtigung wird der Makler sich genügend Zeit nehmen, um schlussendlich die Immobilie richtig bewerten zu können. Das ist wichtig, damit die Immobilie weder zu hoch noch zu niedrig bewertet wird. Während ein zu hoher Preis die Verkaufschancen reduziert, sorgt ein zu niedriger Preis dafür, dass dem Verkäufer viel Geld entgeht.
Makler haben sich zudem bereits ein Netzwerk aufgebaut. Sie verfügen in der Regel über einen breiten Kundenstamm, auf den sie zurückgreifen können und haben darüber hinaus bestehende Mittel, um mit ihrer Reichweite viele potenzielle Käufer zu erreichen. Dadurch lässt sich der Verkaufsprozess wesentlich beschleunigen.

(vo)