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Mönchengladbach: Weihnachtsschmuck aus Stroh für Asthmatiker und Kleinkinder sicherer

Mönchengladbach : Weihnachtsschmuck aus Stroh für Asthmatiker und Kleinkinder sicherer

In Haushalten mit Kleinkindern und Familienmitgliedern mit Asthma oder empfindlichen Bronchien ist Weihnachtsschmuck aus Stroh, Papier oder Teig die beste Wahl. Dieser sollte nicht mit Schnee- oder Glitzerspray verziert sein, rät der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach.

Denn diese Sprays können die Atemwege belasten, weil sie Lösungsmittel enthalten, die an die Zimmerluft abgeben und eingeatmet werden.

Baumanhänger aus Kunststoff oder bemalte Stücke seien gesundheitlich problematisch, weil in ihnen oft Schwermetalle, Weichmacher oder Azofarbstoffe stecken. Steckt sich ein Kleinkind solche Dekoration in den Mund, können sich die schädlichen Stoffe lösen. Kopfschmerzen, Husten und Hautausschlag sind laut dem DAAB mögliche Folgen. Auch Stanniollametta ist nicht empfehlenswert, weil es Blei enthält. Weitere Alternativen neben Stroh und Co. sind Anhänger aus Filz, Wolle oder Schokolade.

Vorsicht walten lassen sollten Verbraucher auch bei Kerzen mit Duft oder aus Paraffin. Sie geben beim Abbrennen nicht nur Ruß, sondern auch Dioxine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Terpene, Aromaten und Lösungsmittel ab. Der DAAB rät zu Kerzen mit RAL-Prüfzeichen aus Pflanzenstearin, Soja oder Bienenwachs.

Auch der Weihnachtsbaum stellt ein Risiko dar. Kommt die Haut in Kontakt mit Baumharzen von Tanne, Fichte oder Kiefer, sind allergische Reaktionen möglich. Stammt der Baum nicht aus ökologischem Anbau, kann es darüber hinaus sein, dass er mit ungesunden Schädlingsbekämpfungs- und Flammschutzmitteln belastet ist.

(dpa)