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Smart Home: Diese Trends setzen sich schon in den nächsten Jahren durch

Schon in den nächsten Jahren : Smart Home: Diese Trends setzen sich durch

Das intelligente Zuhause ist von Komfort, Individualität und Effizienz geprägt. Dennoch steht außer Frage, dass der Markt noch verhältnismäßig jung ist. Der Blick in die unmittelbare Zukunft ist folglich sehr interessant.

Die nahe Zukunft: Die Evolution der KI-Assistenten

Die Bedeutung von Technikhelfern im heutigen Wohnen zeigt sich bereits in den Details. So leisten Rauchmelder einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit, genau wie Wassersensoren neben Geräten wie Wasch- oder Spülmaschinen. Darüber hinaus lebt es sich mit automatisierten Klima- und Beleuchtungskonzepten nicht nur bequem, sondern auch kostengünstig, wie etwa die smarten Thermostate zeigen.

 All das ist laut Branchenkennern jedoch nur der Anfang, denn verglichen mit den Potenzialen, die im technologischen Fortschritt stecken, ist der Markt noch extrem jung. Der Ausblick auf einen bestimmten Bereich verdeutlicht das: Digitale Assistenten werden schon in naher Zukunft von einzelnen Geräten wie Smartphones entkoppelt sein und im selben Zug wird das Maß an Personalisierung sprunghaft steigen.

 Gleichzeitig werden die Assistenten noch viel direkter in das Smart Home eingebunden sein. Mit immer besserer Künstlicher Intelligenz ist es schließlich naheliegend, diese für alltägliche Zwecke arbeiten zu lassen – der Assistent wird damit zur zentralen Schnittstelle, die rund um die Uhr aktiv ist, verschiedene Aufgaben übernehmen kann und ihren Besitzer informiert, falls nötig.

 Der punktuelle Blick war gestern : Nur noch das Gesamtbild zählt

In welchem Umfang die fortschreitenden Assistenten ihre Talente ausspielen können, hängt dennoch weiterhin von der Hardware in der Umgebung ab. Diese gibt logischerweise die Grenzen des Machbaren vor und hierbei zeigt sich eine weitere Entwicklung. So soll das Smart Home künftig nicht nur ein Verbund einzelner, also punktuell steuerbarer Elemente sein, sondern das fließende Zusammenspiel erlauben.

 Die Rede ist dabei von sogenannten Szenen: Teilbereiche wie Licht und Wärme werden bislang noch isoliert voneinander behandelt, obwohl oft ein direkter Zusammenhang besteht. Diesen zu erkennen und umzusetzen wird für die Smart-Home-Standards einen nennenswerten Schritt markieren. Denn durch Szenarien, die mehrere Aspekte umfassen, verringert sich für den Anwender der Aufwand weiter, während die Effekte im Gegenzug umso stärker wirken.

 Besitzer und Interessenten von Smart-Home-Systemen dürfen sich somit auf noch interessantere Möglichkeiten freuen. Wie immer wird der Markt bereitstehen und nach kurzer Zeit Produkte für eine breite Budget-Spanne anbieten; dass dies logischerweise auch aus Eigennutz geschieht, um das Fundament für noch mehr Geräte zügig auszubauen, kommt in diesem Fall auch dem Anwender selbst entgegen.