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Feuchtigkeit: Quellen und Schwinden: Wissenswertes über Holzmöbel

Feuchtigkeit : Quellen und Schwinden: Wissenswertes über Holzmöbel

Wer Massivholzmöbel hat, sollte seine Innenräume genügend lüften. Denn insbesondere unbehandeltes Holz reagiert auf permanent hohe Luftfeuchtigkeit im Raum. Was Sie dazu wissen noch müssen.

Unbehandeltes Holz kann sich bei permanent hoher Luftfeuchtigkeit ausdehnen. Sollte die Raumluftfeuchtigkeit plötzlich absinken, kann das zu Rissen an Holzmöbelstücken führen, erklärt die Initiative Pro Massivholz. Experten sprechen bei diesem Vorgang vom Quellen und Schwinden.

Unbehandeltes Holz - oder doch besser ölen und wachsen?

Wer dem Quellen und Schwinden entgegenwirken will, kann die Oberfläche des Holzes bearbeiten - sie also wachsen oder ölen. So findet bei natürlichen Möbeln keine elektrostatische Aufladung statt. Gut für Allergiker, da die Möbel dann weniger Staub und Schmutz anziehen.

Doch auch Massivholzmöbel mit naturbelassenen Oberflächen haben Vorteile. Sie haben einen größeren Einfluss auf die Luftfeuchtigkeit - können diese also mehr binden, genauso wie Schadstoffe aus der Luft. Beides wirkt sich positiv auf das Wohnklima aus.

Ausreichend, aber auch richtig lüften

Grundsätzlich sollte man daher darauf achten, dass in Innenräumen die Luftfeuchtigkeit im Schnitt bei etwa 45 bis 55 Prozent liegt, sowie Temperaturen zwischen 18 bis 23 Grad Celsius herrschen, so die Initiative Pro Massivholz.

Um hoher Luftfeuchtigkeit vorzubeugen, sollte man regelmäßig lüften. Am besten zum Beispiel unmittelbar nach dem Duschen oder Kochen, rät der Verband Fenster und Fassade (VFF). Und zwar tagsüber nur stoßweise lüften und dabei am besten für Durchzug sorgen.

Um ein Überhitzen der Räume zu vermeiden, sollte man im Sommer vor allem früh morgens, spät abends oder nachts lüften. Mit einer Ausnahme: Im Schlafzimmer könne es sinnvoll sein, nachts die Fenster angekippt zu lassen.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-559168/2

(dpa)