Mehr aus seinen Fotos herausholen

Dekoration : Mehr aus seinen Fotos herausholen

In Zeiten von digitalen Kameras und Smartphones knipsen viele Menschen einfach drauf los, ohne sich Gedanken zum Bildaufbau oder zur Gestaltung zu machen.

In der Zeit der analogen Fotografie, wo ein Film lediglich wenige Bilder umfasste wäre es wesentlich zu teuer gewesen von einem Motiv fünf Bilder zu machen. Da musste man sich über den Bildaufbau und das Motiv klare Gedanken machen.

Heutzutage ist Speicher fast kostenlos und nahezu unbegrenzt verfügbar. Das ist nicht der Grund, warum man sich um den Bildaufbau und Co immer noch Gedanken machen sollte. Vielmehr geht es darum, dass die Fotos besser werden. Zwei identische Motive können mit wenigen Tipps vollkommen unterschiedlich wirken. Bei guten Bildern kann man sich um eine qualitative Fotoleinwand kümmern, um diese im Anschluss in der Wohnung als Dekoration aufzuhängen.

Diese Tipps machen aus einem Schnappschuss ein richtiges Foto

Doch worauf sollte explizit geachtet werden, damit das Bild nicht wie ein 0815 Smartphone Bild aussieht?

Solche Regeln müssen zwar nicht zwingend auf jedes Motiv angewendet werden, da sie auch nicht immer sinnvoll sind, dennoch können sie dabei helfen viele Bilder besser zu machen und zu einem besseren Grundverständnis zu kommen. Bei der Drittel-Regel wird das Bild in drei Teile aufgeteilt. Dies kann z. B. bei einem Landschaftsbild bestehen aus 2/3 Hauptmotiv und 1/3 Landschaft. Dadurch wirkt das Motiv direkt spannender als wenn die Aufteilung zwischen Landschaft und Himmel jeweils ½ betragen würde. Selbiges gilt für ein Portrait. Ein in der Mitte platzierter Mensch wirkt oft langweilig aufgrund der Symmetrie. Wird die Person aber nun in das linke drittel Platziert sorgt dies für mehr Spannung.

Um den Bildern mehr Tiefe zu verleihen kann es helfen mit dem Vordergrund zu spielen. Fotografiert man ein Gebäude, wie z. B. ein Schloss kann es helfen sich so zu positionieren, dass man vor einem Baum steht und die Blätter leicht unscharf im Vordergrund einen Rahmen bilden. Dadurch wirkt das Bild ebenfalls spannender und diesem wird mehr Tiefe verliehen.

Die Bildentwicklung und die passenden Farben

Wer ernsthaft fotografieren möchte kommt nicht drum herum im RAW Format zu fotografieren und diese Bilder mit einem Entwicklungsprogramm, wie Adobe Lightroom oder Capture One zu entwickeln. Der Vorteil liegt in den vorhandenen Bildinformationen. Raw Bilder beinhalten wesentlich mehr Informationen, was einem ermöglicht bei der Entwicklung individueller zu sein. Bereiche, die zu dunkel belichtet wurden aufgrund von Gegenlicht können problemlos wieder aufgehellt werden. Beim Fotografieren im Jpeg Format übernimmt die Kamera intern diese Entwicklung und es stehen einem drastisch weniger Informationen und somit Möglichkeiten bei der Bearbeitung zur Verfügung.

Damit die Farben während der Entwicklung bzw. Bearbeitung auch korrekt bearbeitet werden ist es essenziell einen Monitor zu besitzen, der all diese Farben auch darstellen kann. Zwei grundlegende Kriterien sind dafür maßgeblich bei einem Bildschirm. Das Panel und die Farbraumabdeckung.

Als Panel sollte immer auf ein IPS Panel gesetzt werden. Dieses sorgt für die Möglichkeit einer hohen Farbraumdarstellung sowie einem stabilen Blickwinkel, sodass die Farben auch noch korrekt angezeigt werden, wenn man nicht exakt mittig vor dem Monitor sitzt. Der sRGB Farbraum sollte zu mindestens 99 % abgedeckt werden. Dieser ist verantwortlich für die Darstellung auf dem Monitor bzw. im Internet.

(vo)
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