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Küche organisieren leicht gemacht – so bleibt alles ordentlich

So bleibt alles ordentlich : Küche organisieren leicht gemacht

Wer gerne und viel kocht, kennt das Dilemma. Die Zubereitung und das eigentliche Essen bereiten noch Freude, doch dann muss man sich ans Aufräumen machen. Es erwarten einen vollgestellte Küchenablagen, allerlei benutzte Utensilien, verschüttete Lebensmittel und vieles mehr.

In den meisten Haushalten herrscht oft Chaos nach dem Zubereiten von Mahlzeiten. Doch auch sonst landen viele Dinge, die eigentlich nicht unbedingt in eine Küche gehören, auf den Arbeitsplatten und in den Schränken. Doch wie hält man seine Küche frei von unnötigen Platzräubern und stets optimal organisiert? Wir haben die besten Tipps für eine saubere und ordentliche Küche zusammengefasst.

Ausmisten und Säubern

Um die Grundlage für eine übersichtliche Küchenordnung zu schaffen, sollte man zunächst ausnahmslos alle Utensilien und Dinge aus den Küchenschränken- und Schubladen hervorholen. Dies ist in erster Linie eine ideale Gelegenheit, um jeglichen Stauraum einer Komplettreinigung zu unterziehen. So wird auch die letzte Ecke im Regal von unansehnlichem Staub befreit.

Platziert man nun alle Gegenstände angehäuft und sichtbar vor sich, bemerkt man erst einmal, wie viel Geräte und Geschirr man besitzt und was sich über die Jahre angesammelt hat. Vieles davon verwendet man selten bis gar nicht.

Jetzt heißt es also: Alles aussortieren, was man nicht unbedingt braucht! So schafft man neuen Raum und die Basis für ein sinnvolles Küchensystem. Man kann überfüllte Schränke vermeiden und wichtige, oft zum Einsatz kommende Produkte sind in Zukunft schneller griffbereit.

Auf dieselbe Art und Weise sollte man auch bei Lebensmitteln vorgehen:

  1. Abgelaufene Lebensmittel entsorgen
  2. Noch genießbare Produkte nach Mindesthaltbarkeitsdatum sortieren
  3. Regelmäßig verwendete Lebensmittel am leichtesten zugänglich machen

Auch alles, was normalerweise nichts in der Küche zu suchen hat, sollte man endgültig verbannen. Schubladen mit Stiften oder Batterien löst man komplett auf und verstaut sie anschließend an einem für sie sinnvolleren Platz.

Die richtige Organisation

Es lohnt sich, seine Küche nach dem Ausmisten und Säubern ausführlich zu scannen. Man sollte dabei einen Blick über den verfügbaren Platz und eine für sinnvolle Verstauung entwickeln. Dabei kann man sich untrer anderem an folgenden Leitfragen orientieren:

  • Welche Aufteilung macht für alle Personen des Haushalts Sinn?
  • Welche Utensilien sollte man mit einem Handgriff erreichen können?
  • Wie kann ich den vorhandenen Platz ausreizen und optimal nutzen?

Logische und praktikable Aufteilung

Klare Sektionen erleichtern es allen Mitgliedern eines Haushaltes, den Überblick zu bewahren. Befolgt eine Person im Haushalt beispielweise eine bestimmte Diät, kann es sinnvoll sein, einen kleinen Bereich für die auf ihn zugeschnittenen Produkte zu reservieren. In diesem Sinne kann man auch Kindern eine eigene Schublade mit Kinderbesteck, Brotboxen und Trinkflaschen widmen. In dieser gut durchdachten Küchenordnung hat alles hat seinen Platz und ist leicht zugänglich.

Logisch und praktikabel sollte die Küchenordnung auch sein. Alles, was man regelmäßig zum Kochen gebraucht, sollte sich in unmittelbarer Reichweite befinden. Es ist beispielweise sinnvoll, Kochzubehör wie Töpfe und Pfannen direkt in einer Schublade beim Herd zu verstauen. Im Regal oberhalb der Kochplatten ist es praktisch, sein Sortiment an Gewürzen aufzubewahren.

Clevere Ordnungshelfer für eine ansprechende Optik

Vor allem bei kleinen Küchen sollte man versuchen, jeden Winkel zu nutzen. Hakenleisten für Tassen und Handtücher oder stapelbare Vorratsbehälter bieten hier smarte Lösungen. Was man zusätzlich an den Wänden anbringen kann, schafft freie Arbeitsflächen. Für die gewisse Ästhetik sind Vorratsgläser ein absolutes Must-Have. Statt stapelweise angebrochene Packungen lassen sich Lebensmittel so optisch ansprechend lagern. Kleine Zwischenräume kann man zudem mit rollbaren Regalen füllen. So wird kein Platz verschwendet und der Wagen bei Bedarf einfach hervorgerollt.

In Schubladen helfen Trennwände dabei, Ordnung zu halten. Besteckkästen und Aufbewahrungsbehälter erleichtern die Organisation auch für kleinere Küchenutensilien. Zusätzliche Regalböden geben extra Stauraum und durch drehbare Tabletts erreicht man auch Dinge im hinteren Bereich des Schrankes leicht und schnell. Auch ein Messerblock oder eine Magnetleiste sammeln die Messer gebündelt an einem Ort. Zudem bleiben diese so länger scharf und kratzfrei als bei einer Verstauung in der Schublade.

Disziplin üben

Um die neu organisierte Küche auch sauber zu halten, ist es ratsam, nach jedem Essen sein benutztes Besteck sowie die Küchengeräte unmittelbar abzuwaschen und wegzuräzumen. Das gilt vor allem in Haushalten ohne Spülmaschine. Den Abwasch aufzuschieben, ist zwar vor allem mit einem vollen Magen verlockend, schafft aber erneute Unordnung. Hierbei kann die 2-Minuten-Regel helfen.

Alles, was man innerhalb von zwei Minuten erledigen kann, sollte man sofort angehen. So vermeidet man endlose Stapel an Geschirr. Auch wenn ein Gericht noch auf der Herdplatte vor sich hinköchelt, kann man die Zeit nutzen, um andere benutzte Utensilien bereits zu reinigen. Nach getaner Arbeit kann man so sein zubereitetes Gericht gleich doppelt genießen.