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Frankfurt/Main: Keller mit kalten Wänden im Sommer nicht lüften

Frankfurt/Main : Keller mit kalten Wänden im Sommer nicht lüften

Schäden durch Feuchtigkeit im Keller drohen insbesondere im Sommer - gerade an heißen Tagen mit Außentemperaturen von über 30 Grad. Dann darf man das Untergeschoss nicht lüften, erklärt Werner Eicke-Hennig, Programmleiter der Hessischen Energiespar-Aktion. Als Faustregel gibt er vor:

Sind etwa die Kellerwände kälter als 12 Grad, müssen in den Monaten Mai bis September die Fenster besser geschlossen bleiben - mit Ausnahme in kühlen Nächten oder an kühleren Tagen. Messen lässt sich das mit einem kleinen Laserthermometer aus dem Baumarkt.

Warum ist das Lüften ein Problem? Die warme und feuchte Außenluft gelangt dabei in einen Raum, der kühl ist. Das führt dazu, dass die Außenluft an besonders kühlen Stellen im Keller wie den Wänden, Decken oder Böden kondensiert. Erst bildet das Wasser feuchte Flecke im Putz, nach und nach kann Schimmel wachsen.

(dpa)