Inneneinrichtung im skandinavischen Stil Inneneinrichtung im skandinavischen Stil: Wie man seine Wohnung für den Sommer modern einrichtet

Im skandinavischen Stil : Wie man seine Wohnung für den Sommer modern einrichtet

Der skandinavische Stil hält seit geraumer Zeit Einzug in deutsche Heime. Das bedeutet helle Farben, praktische Einrichtungsideen, freundliche, offene Räume und natürlicher Einrichtungscharakter. Gerade in der warmen Jahreszeit ist der minimalistische Trend in aller Munde (und Wohnzimmer).

Wir zeigen, was den modischen Einrichtungsstil ausmacht und wie man ihn ganz leicht auch bei sich zu Hause umsetzt.

Freundliche Farben dominieren

Besonders im Winter gibt es nur wenig Helligkeit in den skandinavischen Ländern. Deshalb bemühen sich die Menschen dort, durch helle Einrichtung und warme Atmosphäre etwas Freundlichkeit im Alltag zu erhalten. Das spiegelt sich in ihren Wohnstätten wider. Die Farbe Weiß und passende Cremetöne überwiegen. Einzelne Akzente in Pastelltönen oder kräftigeren Farben lockern das Gesamtbild auf und sorgen für ein warmes Raumklima.

Natürlichkeit für einen lebendigen Raum

Ähnlich wie die skandinavische Natur sind auch die skandinavischen Inneneinrichtungen bestimmt von weiten Flächen, sind barrierefrei und naturbelassen. Holz ist das Material schlechthin. Man verwendet es für Böden, Decken, Möbel und sogar für kleinere Accessoires. Pflanzen dienen nicht nur als optische Highlights, sie verbessern obendrein die Luft in den jeweiligen Räumen. Generell dürfte die Raumluft aber kein großes Problem sein, wenn man im skandinavischen Stil eingerichtet hat. Dank der offenen, großen Räume kann die Luft stets angenehm zirkulieren.

Foto: Shutterstock/Alessandro Romagnoli

Weniger ist mehr

Einen skandinavischen Raum zeichnen nicht Unmengen an Möbeln aus, die aus Schweden stammen. Es ist viel mehr die Abwesenheit vieler Einrichtungsgegenstände, die ihn prägt. Der skandinavische ist ein schlichter Einrichtungsstil, der durch seinen Minimalismus sehr ordentlich, sortiert und strukturiert wirkt. Während es bei vielen Leuten gilt, jeden Quadratzentimeter der Wohnung möglichst effizient zu nutzen, macht sich der skandinavische Stil frei von diesem Zwang. Weitestgehend leere, helle Wände mit dezenten Hinguckern sorgen für ein Gefühl von Freiheit und gleichzeitiger Ordnung. Große freie Flächen im Raum sorgen für ein befreites Gefühl ohne sich von riesigen, massiven Schränken erdrücken zu lassen.

Highlights dezent setzen

Man sollte nicht alle paar Meter einen neuen Hingucker platzieren. Es gilt, Zurückhaltung zu wahren. Als optische Lockerung dient beispielsweise eine dunkel lackierte Tischplatte in einem hellen Raum oder ein ebenso dunkler Kamin. Auch Lampen im robusten Industriestil sieht man oft in skandinavischen Räumen. Um Bilder nicht mit einem massiven Rahmen zu sehr in den Vordergrund zu zwingen, hängen einige Anhänger des skandinavischen Stils ihre Fotos einfach ganz ohne Rahmen an die Wand. So entsteht ein dezent zurückhaltendes Highlight.

Verschiedene Formen sorgen für Abwechslung

Aus der gewollten Nähe zur Natur, die sich in den bevorzugten Material niederschlägt, kommt auch die Tatsache, dass organische Formen sehr beliebt sind. Diese lockert man mit einzelnen geradlinigen Strukturen wie Dreiecken und Quadraten, aber auch mit körperhaften Formen, wie Quadern, die als Sitzgelegenheit dienen, auf.

Probier‘s mal mit Gemütlichkeit

Denn das ist das wichtigste an diesem Stil. Man will einen gemütlichen und befreiten Raum schaffen. Deswegen stehen auch besonders weiche und angenehme Materialien, wie Kaschmir und Wolle, weit oben auf der Liste von favorisierten Stoffen. Auch weiche Teppiche und wärmende Schafsfelle sind sehr gern gesehen. Muster dürfen dabei natürlich nicht fehlen, sonst entsteht schnell der Eindruck einer klinischen Umgebung.

Den Look abrunden

Wie man sieht, ist der skandinavische Stil nicht schwer zu verstehen und perfekt dazu geeignet, Wohlfühllandschaften zu schaffen. Wenn man sich dafür entschieden hat, einen oder mehrere Räume auf diese modische Art einzurichten, muss man nur noch einen passenden Händler für Einrichtungsgegenstände finden. Da kann man sich umsehen, welche kleinen Hingucker dazu geeignet sind, die trendigen Stühle und Kommoden perfekt zu ergänzen.

Beispielsweise ist ein Nachtschränkchen aus Eichenholz nicht nur ein wunderbares optisches Highlight in jedem Schlafzimmer, es ist auch noch praktisch und gibt dem Raum eine natürliche, beruhigende Note; genau das, was man in seinem Schlafzimmer möchte. Es ist sogar nachgewiesen, dass offene, freie Räume, wie sie der skandinavische Stil hervorbringt, die Schlafqualität steigern können.

Aber man muss die eigene Leidenschaft für Skandinavien nicht im Schlafzimmer verstecken. Bereits bei der eigenen Garderobe kann man eine hölzerne Truhe in dezenter Farbe platzieren. Sie dient nicht nur als Aufbewahrungsmöglichkeit für Schuhe, sie ist obendrein eine exzellente Sitzgelegenheit, wenn man sich die Schuhe binden möchte oder noch kurz auf etwas warten muss.

Wo sich skandinavischer Stil besonders gut einfügt

Überall, wo man ohnehin viel und gerne Holz verwendet, kann man sehr einfach einen Hauch von Skandinavien erzeugen. Daher sind Räume im Landhausstil sehr gut geeignet. Hier gilt es dann, einen guten Mix aus dem minimalistischen skandinavischen und dem doch eher pompösen Landhausstil zu finden. Die Mühe lohnt sich: Räume, deren Einrichtung auf einer Mischung aus Landhaus und Skandinavien basiert, wirken wahnsinnig interessant und gleichzeitig modisch und geordnet.

Holz macht sich auch gut als Arbeitsfläche in der Küche oder als gemütlicher Touch im Esszimmer. Die Eigenschaften von Holz machen es zum optimalen Untergrund, um Obst, Gemüse oder Fleisch zu schneiden und auf das Kochen vorzubereiten. Gleichzeitig wirkt Holz auf die meisten Menschen warm und einladend, was es zur perfekten Wahl für einen Esstisch macht. So fühlen sich Essensgäste sofort wohl.

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