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Hausbau: Maschinen leihen oder kaufen?

Hausbau : Maschinen leihen oder kaufen?

Heimwerker wissen, ein Hausbau ist komplex und erfordert diverse Maschinen. Bei einigen Maschinen lohnt sich die Miete, bei anderen ist der Kauf die bessere Option.

 Doch nach welchen Kriterien sollte diese Entscheidung getroffen werden? 

Welche Maschinen für den Hausbau notwendig sind

Eine Grundausstattung an Werkzeugen wie Hammer und Akkuschrauber sollte jeder zuhause haben. Für den Hausbau werden allerdings auch größere Maschinen benötigt. Bevor man das neue Haus baut, muss man erst Erde wegbringen. Der Bodenaushub ist notwendig, um einen Keller anzulegen. Für den Aushub der Erde benötigt man einen Minibagger. Für das Anrühren von Mörtel, Estrich und Beton ist eine Mischmaschine unbedingt erforderlich. Für Holz und Metall brauchen Hausbauer verschiedene Sägen, wie Kreissägen und Tischsägen. Ein Bohrhammer ist für Vieles nützlich, etwa für die Erstellung von Schlitzen für die Elektrokabel.

All diese Elektrogeräte benötigen schon Strom, bevor der Stromanschluss im Haus installiert ist. Zu diesem Zweck verleihen die örtlichen Energieversorger Stromaggregate. Wer mehrere Etagen baut, spart sich mit einer Seilwinde viel Mühe. Auf diese Weise lassen sich Lasten einfach und schnell von unten nach oben und umgekehrt transportieren. Auch für den zukünftigen Außenbereich werden Baumaschinen benötigt. Für die Pflasterung von Zufahrten und Terrassen ist eine Rüttelplatte unerlässlich.

Wann lohnt sich das Leihen von Maschinen?

Es empfiehlt sich, das Leihen und Mieten von Maschinen in Betracht zu ziehen, denn häufig muss es nicht das allerneueste Modell sein, um die Anforderungen an den Hausbau zu erfüllen. Je seltener eine Maschine zum Einsatz kommt, desto eher lohnt sich die Miete bei einem Baumarkt oder anderen Verleihen für Baumaschinen.

Auf einer Baustelle gibt es einige Maschinen, die nur einmal zum Einsatz kommen. Mit dem Minibagger wird nur einmal der Boden ausgehoben, das Stromaggregat, die Seilwinde und die Rüttelplatte wird man später nie mehr verwenden. Daher eignet sich für diese Maschinen die Inanspruchnahme eines Verleihs.

Der Kauf von Maschinen für den Hausbau 

  • Vorteile beim Kauf von Maschinen: Bei häufiger Nutzung kommt der Kauf einer Baumaschine günstiger als die Leihgebühren. Benötigt man ein Gerät öfter, sollte man den aufwändigen Hin- und Her-Transport bei mehrmaliger Miete größerer Maschinen bedenken. Ein Stemmhammer ist auf der Baustelle in ständiger Verwendung ist. Dieser eignet sich neben Stemmarbeiten auch zum Bohren von Löchern. Er ist daher auch nach Fertigstellung des Rohbaus für die Montage von Möbeln und Küchengeräten hilfreich. Auch nach einigen Jahren leistet der Stemmhammer gute Dienste bei Renovierungsarbeiten. Ebenso arbeitet man beim Hausbau immer wieder mit verschiedenen Sägen. Sei es zum Zuschneiden von Fußleisten für die Inneneinrichtung oder den späteren Bau einer Gartenhütte.
  • Neukauf: Entscheiden sich Heimwerker für den Kauf, stehen sie vor der Wahl zwischen neuen und gebrauchten Maschinen. Neue Baumaschinen sind auf dem aktuellen Stand der Technik und bieten eine Herstellergarantie inklusive Serviceleistungen, wie eine regelmäßige Wartung. Zudem trägt eine Maschine beim Neukauf auch noch keine Verschleißspuren und im Gegensatz zu gebrauchten Maschinen muss man die Funktionalität der Maschine nicht auf die Tauglichkeit überprüfen.
  • Kauf von gebrauchten Maschinen: Wer Kosten einsparen möchte, entscheidet sich am besten für den Kauf gebrauchter Maschinen zur Metall- und Holzverarbeitung. Denn auch gebrauchte Maschinen erfüllen ihren Zweck und sind günstiger als ein äquivalentes, neues Modell. Außerdem ist bei gebrauchten Maschinen davon auszugehen, dass sie ihre Qualität bereits durch eine langfristige Verwendung bewiesen haben. Denn Produktionsfehler treten schon zu Beginn der Nutzung auf.