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Berlin: Gut gedämmte Häuser: Lüften schützt vor allergischem Asthma

Berlin : Gut gedämmte Häuser: Lüften schützt vor allergischem Asthma

In sehr gut wärmegedämmten Häusern ist das Risiko höher, an allergischem Asthma zu erkranken. Darauf weist die Deutsche Lungenstiftung unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie aus England hin.

Die dichte Hülle des Hauses und die gut isolierten Fenster verhindern, dass Feuchtigkeit, die etwa beim Kochen und Duschen entsteht, entweichen kann. Gute Rahmenbedingungen für Schimmelpilze und Hausstaubmilben entstehen, die Ursachen des allergischen Asthmas bronchiale sind. Wichtig ist daher, dass die Bewohner gut lüften.

Prof. T.O.F. Wagner, Vorstandsmitglied der Deutschen Lungenstiftung, rät zu 10 bis 15 Minuten morgens und abends. Nach und während dem Duschen oder Baden ist die Tür zum Badezimmer idealerweise geschlossen, so dass sich der Wasserdampf nicht im ganzen Gebäude ausbreitet. Die Luftfeuchtigkeit im Haus liegt am besten nicht über 50 bis 60 Prozent.

(dpa)