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Gefahr für das Zuhause: Die Einbruchsquote steigt!

Gefahr für das Zuhause : Die Einbruchsquote steigt!

Einbrüche nehmen in den dunklen Jahreszeiten bekanntlich immer zu. Im Herbst und Winter wird es früher dunkler, weswegen die Einbrecher die Dunkelheit für sich nutzen und in das ein oder andere Haus oder in Garagen einsteigen und Wertsachen mitnehmen.

Die meisten Einbrüche passieren tagsüber, wenn die Bewohner normalerweise nicht zu Hause sind.

Sind die Anwohner bei der Arbeit, zum Einkaufen oder in der Schule, haben die Kriminellen leichtes Spiel. Einbrecher spähen im Vorfeld immer genau aus und wissen, wann die Leute nicht zu Hause anzutreffen sind und wie es hinsichtlich der Nachbarn gestaltet ist. Sie planen alles ganz genau und nutzen jede Sekunde, um den Tresor zu finden, wertvolle Geräte zu stehlen und weitere verwertbare Gegenstände zu entdecken. Leute sollten sich gut vorbereiten und gegen Einbrüche schützen.

Welche Regionen sind mit einem besonderen Einbruchsrisiko behaftet?

Vor Jahren waren es immer bestimmte Regionen, in denen Einbrüche besonders oft stattfanden. Doch heutzutage lässt sich dies nicht mehr auf bestimmte Bereiche und Bundesländer festlegen. Es kann jeden Haushalt treffen, egal, in welchem Bundesland oder in welcher Stadt man wohnt. Allerdings gibt es eine Häufung an Einbrüchen in großen Städten, aber auch an weniger befahrenen Straßen.
Laut Statistiken sind Vorstadtgebiete ganz beliebt. Dort gibt es teilweise große Gärten und Villen, in denen es möglicherweise eine gute Beute für die Diebe gibt. In finanziell weniger gut aufgestellten Regionen ist die Gefahr eines Einbruchs möglicherweise etwas geringer, da es sich für Einbrecher weniger lohnt, dort einzubrechen. Wer sicher wohnen möchte, der sollte das Haus oder die Wohnung auf Sicherheitsmängel checken und nachrüsten lassen.

Richtigen Vorkehrungen treffen und Wohnung sicher machen

Es gibt einige Vorkehrungen, die die Leute für eine sichere Wohnung treffen können. Einbrecher vermeiden Lärm und Zeitaufwand, weswegen diverse Maßnahmen sinnvoll sind. Durch verschiedene Maßnahmen lassen sich die Kriminellen abschrecken. Müssen Einbrecher viel Zeit aufbringen oder Lärm machen, um in den Innenbereich zu kommen, steigt die Gefahr, entdeckt zu werden. Deswegen lassen sie davon ab.

Wer entsprechende technische Sicherungen anbringt, der kann somit das eigene Zuhause deutlich sicherer machen. So wird das eigene Hab und Gut optimal geschützt. Verschließbare Fenster gehören zu den wichtigen Sicherheitsvorkehrungen. Die Schlüssel müssten natürlich sicher verwahrt werden. Auch ist es wichtig, die Fenster nicht gekippt zu lassen, wenn es zum Einkaufen oder an die Arbeit geht. Ebenfalls sollte die Haustür abgeschlossen werden.

Panzerriegel als Equipment für guten Einbruchschutz

Einbrecher kommen nicht nur durch Fenster herein, sondern vielmals durch Kellertüren, Nebentüren oder Hauseingangstüren. Deswegen sollte auch in diesem Bereich nachgebessert werden, um einen hohen Einbruchschutz zu erzielen. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um Türen zu schützen. Hierzu gehören unter hochwertige Sicherheitsschlösser mit Pickingschutz.
Ist ein Pickingschutz vertreten, lassen sich Türen nicht einfach so mit speziellem Einbruchswerkzeug zerstörungsfrei öffnen. Zudem gehört ein Türbeschlag mit Ziehschutz dazu, wodurch der Schließzylinder gut abgedeckt wird. Das Schloss kann also nicht einfach aufgebohrt und herausgezogen werden.

Viele Einbrecher möchten mit der Brechstange die Tür aufhebeln. Mit einem verlängerten Schließblech, welches tief verankert ist, ist das Aufhebeln deutlich schwieriger. Wirkungsvoll sind auch Panzerriegel über die komplette Türbreite. So gibt es einen zusätzlichen Schutz, was es den Einbrechern erschwert, in den Innenbereich zu gelangen.

Abwesenheit nicht an die große Glocke hängen

Wer länger mit Abwesenheit glänzt, der sollte dies nicht an die große Glocke hängen. Viele Leute posten gerne in sozialen Netzwerken Bilder von fernen Ländern oder allgemein anderen Regionen. Auch die Einbrecher nutzen die sozialen Netzwerke, um auszuspähen, wo sie am besten einbrechen können. Von daher ist es besser, es nicht an die große Glocke zu hängen, wenn man nicht vor Ort oder sogar länger abwesend ist.

Außerdem wäre es sinnvoll, eine Zeitschaltuhr zu installieren. Die Zeitschaltuhr könnte mit der Beleuchtung kombiniert werden, um es so aussehen zu lassen, als wäre jemand daheim. Denn ist das Haus oder die Wohnung beleuchtet, schreckt dies schnell Einbrecher ab. Auch ist es sinnvoll, den Briefkasten regelmäßig leeren zu lassen. Läuft ein Briefkasten über, sieht es für Kriminelle so aus, als wäre niemand Zuhause.

Wohnung mit Alarmanlagen und Sirene ausstatten

Viele Leute entscheiden sich für professionelle Alarmanlagen mit Kameras und Sirenen. Diese Ausstattung kostet zwar Geld, macht sich meistens aber doch bezahlt. Immerhin lassen sich so schnell Einbruchsversuche entdecken und die Einbrecher letztendlich vom Vorhaben abschrecken.
Der Einbau einer Alarmanlage ist teils aber kompliziert und nimmt jede Menge Zeit in Anspruch. Allerdings können Wohnungsbesitzer oder Hausbesitzer sich zum Schluss über ein Plus an Sicherheit freuen. Es gibt moderne Alarmanlagen, die den Einbruchsversuch direkt an den Eigentümer per SMS oder auch per Anruf mitteilen. Öffnungsmelder für Fenster und Türen, Bewegungsmelder und Kameras gehören zum Repertoire einer solchen Anlage.
Wer an einer Alarmanlage interessiert ist, der sollte sich aber im Vorfeld genau informieren. Es gibt Tests verschiedener Modelle, wobei manche Alarmanlagen nur befriedigend abgeschnitten haben. Manchmal ist es besser, etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und dafür wirklich sichere und zuverlässige Technik zu erhalten. So lässt es sich möglicherweise vermeiden, dass es Diebe schaffen, einen schweren Tresor zu stehlen.

Versicherungspolicen checken

Die meisten Leute verfügen über eine Hausratversicherung, wissen aber nicht, dass Einbruchdiebstahl nicht unbedingt mit abgedeckt ist, doch in manchen Tarifen ist der Einbruchdiebstahl enthalten. Bei anderen Versicherern ist es notwendig, einen zusätzlichen Baustein auszuwählen, um auch im Falle von Einbruchdiebstahl abgesichert zu sein.

Wer feststellt, dass die Versicherungspolice keinen Einbruchdiebstahlschutz anbietet, sollte anfragen, ob diese Absicherung hinzugebucht werden kann. Sinnvoll ist auch ein Vergleich der verschiedenen Versicherungen und Versicherungstarife, da es diesbezüglich doch deutliche Preisunterschiede gibt.

Komplettpaket Haus- und Wohnungssicherung muss stimmen

Um das eigene Hab und Gut zu schützen, sind demzufolge verschiedene Faktoren relevant. Wer sich für ein Rundum-Paket entscheidet, der ist am besten vor Einbrüchen geschützt. Vorzugsweise sollten die verschiedenen Öffnungen (Fenster und Türen) entsprechend ausgestattet und sicher gemacht werden. Hierzu gehören sichere Schließzylinder, Türbeschlag mit Ziehschutz und mehr.
Aber auch eine hochwertige Alarmanlage sollte auf dem Plan stehen, um die eigenen vier Wände optimal abzusichern. So lässt es sich doch deutlich ruhiger aus dem Haus gehen oder abends schlafen. Aber auch das Versicherungspaket sollte gecheckt werden, um im Falle eines Falles nicht ohne entsprechenden Versicherungsschutz dazustehen und den Schaden selber zahlen zu müssen.

(vo)