Fugen: Wie sie wieder weiß werden

Tipps und Tricks : Wie Fugen wieder weiß werden

Sie sehen unschön aus und sind in fast jedem Haushalt anzutreffen: verfärbte Fugen im Badezimmer. Fugen müssen einiges aushalten und werden täglich beansprucht, da verwundert es nicht, dass sich nach einer gewissen Zeit Verschmutzungen auf diesen ablagern. Doch schwarz verfärbte Fugen sind nicht nur ein unschöner Anblick, sondern können auch gefährlich für die Gesundheit sein.

Bakterien und Schimmel lieben die Fugen und vermehren sich bei vernachlässigter Reinigung auf und in diesen. Damit es dazu gar nicht erst kommt, gibt es einige Tipps und Tricks, mit denen Fugen schnell wieder strahlend weiß werden.

Regelmäßige Kontrolle und Reinigung

Dass Fugen im Bad, der Küche oder im Gäste-WC mit der Zeit vergilben oder dunkle Flecken bekommen, lässt sich kaum vermeiden. Gerade bei Silikonfugen kommt noch hinzu, dass diese mit der Zeit spröde werden. Vor allem in gemieteten Wohnungen, aber auch bei jedem, der Eigentum hat, sollten die Fugen alle zwei Jahre kontrolliert und alle acht Jahre erneuert werde. Dazwischen ist eine gründliche Reinigung hin und wieder sehr sinnvoll.

Praktische Mittel für weiße Fugen

Am besten sollte man sich zuerst mit einer Zahnbürste und einem Schwamm oder Lappen bewaffnen. Ein beliebtes Hausmittel für das Weißen von Fugen ist Backpulver. Mit etwas Wasser angerührt, kann das Backpulver-Wasser-Gemisch auf die Fugen aufgetragen und mit der Zahnbürste mit etwas Druck geschrubbt werden. Anschließend ca. eine Stunde einweichen lassen und sorgfältig wieder abwischen.</p>

Mit einem Dampfreiniger lösen sich selbst hartnäckige Verschmutzungen von den Fugen. Da die Anschaffung jedoch mit einem hohen Kostenaufwand verbunden ist, lohnt sich für viele nur das Mieten eines solchen Geräts aus einem Baumarkt.

Ideal zum Behandeln von Fugen ist ein spezielles Powermittel, welches als Fugenweiß bekannt ist. Das Mittel wird nach einer kleinen Säuberung der Fugen aufgetragen und schützt diese sogar vor Schimmel.

Hin und wieder kann man darüber hinaus Fugen mit Zitronensäure oder Essigessenz behandeln. Hierzu nimmt man eines der Mittel unverdünnt und reinigt die Fugen. Bei dieser Methode ist jedoch etwas Vorsicht geboten, da sie alkalische Fugen durchaus schädigen können.

Muss ich die Fugen als Mieter ersetzen?

Wenn Silikonfügen spröde, verschmutzt und vergilbt sind, so muss der Vermieter für die Kosten der Entfernung und Erneuerung von Fugen aufkommen. Sie fallen nicht unter die Kleinreparaturen. Das hat ein Urteil festgelegt. Aus dem geht hervor, dass sich Fugenmasse erfahrungsgemäß mit der Zeit auch bei vertragsgemäßem Gebrauch verfärbt. Somit muss diese nicht vom Mieter aus eigener Tasche bezahlt werden. Dennoch ist die regelmäßige Reinigung sinnvoll. In keinem Fall sollte man die Verfugung durch normale Wandfarbe überstreichen oder durch eine unsachgemäße Reinigung beschädigen.

(rd)
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