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Bonn: Eigentümer müssen Gebühren für Sepa-Umstellung nicht akzeptieren

Bonn : Eigentümer müssen Gebühren für Sepa-Umstellung nicht akzeptieren

Verwalter von Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) dürfen nicht ohne weiteres Gebühren für die Umstellung auf den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehr Sepa verlangen.

In der Regel ist der Mehraufwand mit dem Verwalterhonorar abgegolten, erklärt der Verein „Wohnen im Eigentum” in Bonn. Denn eine ordnungsgemäße Verwaltung ist ohne Kontoführung und Zahlungsverkehr einschließlich der notwendigen Anpassungen und Änderungen nicht möglich.

Ab dem 1. August gilt im Geldverkehr statt Kontonummer und Bankleitzahl nur noch die Iban. Alle, die Lastschriften einreichen, müssen außerdem eine Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID) beantragen. Für jede einzuziehende Lastschrift muss eine Mandatsreferenz vergeben werden, damit das Mandat eindeutig zugeordnet werden kann. Außerdem muss die eigene Software auf SEPA-Standard gebracht und die eigenen Vertragspartner oder Mitglieder über die anstehende Umstellung auf die SEPA-Zahlverfahren informiert werden.

(dpa)