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Die 5 wichtigsten Punkte bei der Hausrenovierung​

Planung ist die Kostenkalkulation : Die fünf wichtigsten Punkte bei der Hausrenovierung

Die Renovierung oder Sanierung eines Hauses kann ein aufwendiges Projekt sein. Hausbesitzern liegt dies meist sehr am Herzen - schließlich wohnen sie in ihrer Immobilie oder besitzen diese als Miet- und Anlageobjekt.

Renovierungen werden manchmal nötig, weil einige Bestandteile des Hauses in die Jahre gekommen sind oder einfach um die Immobilie zu erneuern oder verschönern. Die fünf wichtigsten Punkte, die bei der Renovierung eines Hauses bedacht werden sollten.

1. Planung ist alles

Damit die Renovierung so problemlos wie möglich abläuft, sollte alles gründlichst vorbereitet werden. Allen voran kommt die Planung über das Vorhaben. Dazu gehört unter anderem eine Checkliste, die alle wichtigen Punkte abhakt. Am besten ist dabei auch gleich ein Zeitplan inkludiert, um dem Vorhaben einen zeitlichen Rahmen zu geben. Ein äußerst wichtiger Teil der Planung ist die Kostenkalkulation. Informieren Sie sich dabei auch darüber, ob Sie einen Anspruch auf Zuschüsse haben. Unter Umständen kann ein Fachmann bei der Einschätzung der Kosten helfen.

2. Praktisch oder schön? Am besten beides

Alle, die schon einmal ein Haus neu gebaut oder renoviert haben, kennen es sicher: Oft muss man sich zwischen der praktischen und der schönen Variante entscheiden. So sind beispielsweise Fenster und Türen mit einem Sicherungssystem oft nicht die, die am besten aussehen. Da der Sicherheitsaspekt jedoch schwerer wiegt, gehen die meisten in dem Fall einen Kompromiss ein. Das muss aber meist nicht sein, denn mit ein wenig Recherche gibt es Möglichkeiten, die alles bieten.

Einige Anbieter haben zum Beispiel individuell konfigurierbare Haustüren in ihrem Katalog. Wenn Sie sich zum Beispiel für eine Aluminium-Haustür entscheiden, können Sie diese nach Ihren Wünschen gestalten - nicht nur in Bezug auf die Optik, sondern auch in Bezug auf das Sicherheitssystem.

Mit Hilfe eines Türenkonfigurators entscheidet der Hausbesitzer selbst, welche Fenster und Griffe die Tür haben soll, und kann sogar eine Vorschau darauf bekommen, wie die Tür in die eigene Hausfassade eingefügt aussehen wird. Der richtige Anbieter bietet also funktionale Produkte, die auch den optischen Ansprüchen genügen und das Erscheinungsbild des Hauses aufwerten.

3. Prioritäten setzen

Hausbesitzer sollten sich zuerst einmal überlegen, was genau sie alles am Haus verändern möchten. Dabei kann eine Liste mit zwei Kategorien helfen:

  • Dringend notwendig: Diese Dinge werden priorisiert behandelt und müssen bei der Renovierung unbedingt abgehakt werden. Dabei kann es sich um dringend nötige Reparaturen handeln, zum Beispiel am Dach, weil dort Wasser eingeht.
  • Nice-to-have: In diese Kategorie fallen die Punkte, die sich der Hausbesitzer zwar wünscht, die allerdings nicht zwingend sein müssen. Sie können nur dann in den Renovierungsplan aufgenommen werden, wenn es das Budget nach der Erledigung der „dringend notwendigen“ Punkte erlaubt.

4. Die richtigen Partner ins Boot holen

Nur die wenigsten Hausbesitzer haben die Skills, die Renovierung ihres Hauses komplett selbst vorzunehmen. Je nachdem, was genau gemacht werden muss, benötigt man dazu Designer, Architekten oder Fliesenleger. Arbeiten wie Streichen, Tapezieren oder einen Fußboden verlegen können handwerkliche Talente vielleicht selbst übernehmen. Alles was mit Elektronik, Rohren und oft auch der Badrenovierung zu tun hat, sollte allerdings ein Fachmann erledigen.

Um nur die besten Ergebnisse zu bekommen, sollte man sich dabei an qualifizierte Fachkräfte halten. Die findet man am besten, indem man mit so vielen Leuten wie möglich spricht. Freunde, die zum Beispiel gerade selbst etwas am Haus renoviert haben, haben meist gute Empfehlungen für Handwerker parat.

5. Nur nicht stressen lassen

Besonders wer den Großteil der Renovierung selbst übernehmen möchte, sollte immer die Ruhe bewahren. Nicht immer klappt alles so, wie man sich das vorgestellt hatte: Materialien sind manchmal nicht vorrätig und werden erst später geliefert oder einige Pläne lassen sich in der Realität nicht so umsetzen, wie man sich das ausgemalt hatte.

In jedem Fall gilt: Bleiben Sie flexibel, wenn einmal etwas nicht so klappt, wie es gedacht war! Behalten Sie dabei das Ziel im Auge und freuen Sie sich auf Ihr bald schön renoviertes Haus!