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Berlin: Baufirmen legen Einzugstermin in der Regel nicht fest

Berlin : Baufirmen legen Einzugstermin in der Regel nicht fest

Bauherren sollten die Termine für Baubeginn und Fertigstellung ihres Hauses möglichst genau in den Vertrag aufnehmen.

Am besten ist es nach Ansicht des Verbandes der Privaten Bauherren (VPB), wenn ein konkretes Datum genannt wird. Werden nur allgemeine Angaben gemacht, kann es zu unangenehmen Verzögerungen kommen.

Selbst wenn im Bauvertrag scheinbar präzise steht, „die Bauzeit beträgt sieben Monate nach Baubeginn”, so kann der Bauunternehmer den Baubeginn hinauszögern. Eventuell macht er ihn von der Erteilung der Baugenehmigung abhängig. Reicht er aber den Bauantrag später ein, verzögert sich damit auch die Baugenehmigung. In manchen Verträgen sind Betriebsferien angekündigt, die die Bauzeit verlängern. Wann und wie lange die Ferien sind, steht dann aber nicht im Vertrag.

Manche Dinge muss der Bauherr aber selbst erledigen, damit es nicht zu Verzögerungen kommt, erklärt der Verband. Dazu gehört die Vorlage der Finanzierungsbestätigung, sofern das vertraglich vereinbart wurde. Liegt sie nicht rechtzeitig vor, kann es ebenfalls zu Verzögerungen kommen.

(dpa)