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Abfall — ein komplexes Thema

Berlin : Abfall — ein komplexes Thema

Über Abfall wird selten ein Wort verloren. In den Medien geht es oft um andere Themen, die Vermüllung der Meere und die wachsenden Abfallmengen sind medial von geringerer Bedeutung. Dabei ist das Thema Abfall und Abfallentsorgung von großer Bedeutung, wenn es um Umweltschutz und den Klimawandel geht.

Und wer glaubt, dass es mit dem Entsorgen in der Tonne getan ist, der irrt sich. Denn die Entsorgung ist ein komplexer Prozess, der besonders mit der Digitalisierung weiterentwickelt wird. Mit Vorteilen für Konsumenten. Denn die Entsorgung per Knopfdruck ist längst kein Wunschdenken mehr, sondern Realität.

Abfall per Mausklick entsorgen

Ganz so einfach wie am PC ist die Entsorgung nicht. Einfach Dateien in den Papierkorb zu verschieben geht im echten Leben natürlich nicht. Aber die Organisation lässt sich heute weitestgehend am Computer erledigen. Im Netz findet man immer mehr Dienstleister für die Entsorgung, über die Container bestellt werden können und spezielle Abfälle entsorgt werden können.

Viele Dienstleister agieren dabei deutschlandweit, was natürlich besonders vorteilhaft ist. Es gibt aber auch lokale Anbieter, bei denen schon längst nicht mehr angerufen werden muss. Das spart Zeit auf beiden Seiten. Ein paar Klicks und die Order landet beim Dienstleister.

Auswählen kann man aus verschiedenen Containergrößen und Abfallarten. Denn je nach Abfall ist auch der Aufwand für die Entsorgung größer. Grünabfälle lassen sich einfacher entsorgen, als Mischabfälle, wie sie auch auf dem Bau vorkommen. Bauschutt, der aus Mauerresten und Stahlteilen besteht, kann ebenfalls separat entsorgt werden.

Darüber hinaus ist es auch möglich gefährliche Abfälle, wie beispielswiese Asbest, in größeren Mengen entsorgen zu lassen. Auch die Kosten richten sich nach dem Aufwand für die Entsorgung und der Abfallmenge. Auf den meisten Webseiten können die Kosten aber schon im Voraus berechnet werden, sodass am Schluss keine böse Überraschung wartet.

Container mieten

Container mieten ging vor einiger Zeit nur bei lokalen Anbietern mit oft hohen Kosten. Durch die Digitalisierung wächst aber auch die Konkurrenz. Die Kosten sinken dadurch, gut für die Verbraucher. Die Onlinebestellungen sind dabei sehr transparent, ob man nun einen Bauschuttcontainer, Sperrmüllcontainer oder Grünabfallcontainer bestellt. Vor allem ist auch der Aufwand sehr gering, denn die Container werden bis vor die Haustür gebracht und auch wieder mitgenommen.

Um die Entsorgung kümmert sich der Dienstleister. Alles, was der Verbraucher machen muss, ist das Befüllen des Containers. Container mieten ist heute keine große Sache mehr, wenn man einen Internetanschluss und ein internetfähiges Gerät besitzt.

Digitalisierung in der Entsorgungsbranche

Auch wenn die Müllentsorgung immer eine physische Sache bleiben wird, kann die Digitalisierung viele Prozesse beschleunigen und effizienter gestalten. So ist die Mülltrennung auch durch die Digitalisierung so effektiv geworden, wie sie heute ist. Plastikmüll wird heute durch Maschinen getrennt, die erkennen, um welche Plastiksorte es sich handelt.

Auch das Recycling von Plastik wird so erst sinnvoll, denn Sortenreinheit spielt eine bedeutende Rolle bei der Wiederverwertung von Plastik und Glas. Auch nach dem Abholen eines Bauschuttcontainers wird fleißig analysiert und getrennt, denn etwaige Stahlteile und Metalle können wiederverwertet werden. Der Betonmüll kann durch aufwendige Prozesse wieder zu neuem Beton verarbeitet werden.

Die Digitalisierung wird auch zukünftig für eine verbesserte und effizientere Entsorgung und Abfallverwertung sorgen. In dieser Hinsicht wird die künstliche Intelligenz sicherlich für neue Ansätze sorgen. Das ist auch dringend notwendig, denn die Abfallmengen wachsen jedes Jahr. Pro Kopf wohlbemerkt und es werden immer mehr Menschen auf der Welt. Schon jetzt nach Lösungen zu suchen kann spätere Probleme vermeiden, zum Wohl der Meere und für ein besseres Lebensumfeld.

(vo)