1. Leben
  2. Bauen und Wohnen

5 Profi-Tipps für die Badplanung

Holzboden ein No-Go : Fünf Profi-Tipps für die Badplanung

Das Badezimmer ist einer der Räume, die in einem Haus am meisten beansprucht werden. Daher sollte man beim Hausbau hier besonders großes Augenmerk auf die Planung legen.

Welche Tipps und Tricks helfen dabei, das Badezimmer nicht nur ansprechend, sondern auch funktional gestalten?

Gestaltung nach eigenen Vorstellungen

Wer dabei ist, sein Eigenheim bauen zu lassen oder es vorhat, hat freie Hand, was die Gestaltung seines Hauses angeht. Das Internet und Magazine liefern wertvolle Inspirationen, jedoch sollte man auch eigene Ideen einfließen lassen. Immerhin spiegelt das eigene Zuhause aus in gewisser Weise die Persönlichkeit eines Menschen wider. Damit man sich im neuen Zuhause frei entfalten kann, muss man bei der Planung tief in sich hineinhören.

Es gibt immer wieder Bauherren, die meinen, dass sie nicht viele Auswahlmöglichkeiten haben. Dabei sind fast keine Grenzen gesetzt. Selbst was Badewannen, Toiletten und andere Einrichtungsgegenstände betrifft, hat man freie Hand: Beispielsweise können dank Mineralwerkstoffen alle Formen und Farben realisiert werden.

1. Tipp: Die richtige Aufteilung

Zuallererst sollte im Zuge der Planung des Badezimmers die richtige Aufteilung gewählt werden. Denn wie ein Badezimmer geschnitten ist, trägt maßgeblich dazu bei, ob man sich in dem Raum wohlfühlt oder nicht. Vor allem Bäder mit einem geringen Grundriss können schnell beengend wirken, wenn sie nicht richtig eingerichtet sind.

Teilt man das Badezimmer sinnvoll ein, kann man das volle Potenzial des Raumes ausschöpfen. Viele neigen sogar dazu, die Toilette in einem separaten Raum zu installieren, da man sich damit eine Gästetoilette sparen kann. Jedoch gilt auch hier: Die eigenen Wünsche haben Priorität.

2. Tipp: Wahl der Einrichtung

Wofür steht ein Badezimmer in erster Linie? Für Sauberkeit! Daher sollte die Einrichtung des Badezimmers so gewählt werden, dass sie möglichst gut gereinigt werden kann. Immerhin wird man im Badezimmer häufiger putzen als in anderen Räumen und möchte es schön sauber und hygienisch haben.

Bei dem WC bedeutet das, dass man am besten auf einen Spülrand verzichtet. WCs ohne Spülrand lassen sich einfacher reinigen und machen einen ordentlichen sowie sauberen Eindruck. Zudem sind wandhängende Toiletten praktisch, da man im Gegensatz zu bodenstehenden Varianten darunter wischen kann.

Nicht nur das WC, auch der Waschtisch sollte möglichst einfach zu reinigen sein. Eingelassene Waschtische bieten den Vorteil, dass man Verschmutzungen einfach in das Becken wischen kann. Darüber hinaus sollte ein Waschtisch auch aus einem möglichst robusten Material gefertigt sein, damit es nicht zu Beschädigungen kommt, wenn einmal etwas darauffällt oder man den Rasierer zu schwungvoll ablegt.

Die Einrichtungsgegenstände eines Badezimmers, die am meisten auffallen, sind das Waschbecken und die Badewanne, falls vorhanden. Daher sollte man sich bei der Auswahl dieser Sanitärobjekte besonders viel Mühe geben. Im besten Fall passen sie optisch perfekt zusammen, was man dadurch erreicht, dass man dieselbe Farbe und vielleicht sogar denselben Hersteller wählt. Dies trifft ebenfalls auf Armaturen zu.

3. Tipp: Unordnung vermeiden

Bereits bei der Badplanung kann man einiges dafür tun, dass es im Badezimmer später nicht unordentlich aussieht. Denn wer kennt es nicht? Man hat viel zu viele Kosmetik-Artikel und weiß gar nicht, wohin damit. Anstatt sie also aufzuräumen, kommen sie einfach auf eine beliebige freie Ablagefläche.

Um dies zu verhindern, kann man für genug Stauraum sorgen. Hat alles seinen festen Platz, passiert es nicht so schnell, dass Gegenstände unaufgeräumt auf dem Waschtisch liegen bleiben. Ein Unterschrank unter dem Waschbecken ist Gold wert, aber auch ein Spiegelschrank bietet praktischen Stauraum. Hier werden beispielsweise Zahnbürsten und andere Artikel untergebracht, die häufig verwendet werden.

4. Tipp: Schimmel im Vorfeld verhindern

Da im Badezimmer ein meist feuchtes Klima herrscht, bildet sich hier auch besonders schnell Schimmel. Dieser sieht nicht nur unschön aus, er wirkt sich auch negativ auf die Gesundheit aus. Um Schimmel vorzubeugen, bedarf es einem guten Luftaustausch. Daher ist ein Fenster im Badezimmer stets eine gute Wahl. Wenn dies nicht möglich ist, kann man sich auch einer elektrischen Lüftung bedienen.

Entscheidet man sich für einen Lüfter, gilt es, auf möglichst geringe Geräuschproduktion zu achten. Zudem ist es wichtig, einzustellen, wann der Lüfter aktiviert wird. Sowohl eine Zeitschaltuhr als auch eine Hygrometerschaltung sind möglich.

5. Tipp: Der richtige Boden

Die Wahl des Bodens kann einen großen Unterschied darin machen, wie man einen Raum wahrnimmt. Dies trifft auch auf das Badezimmer zu. An Fliesen führt kein Weg vorbei, immerhin sind Holzböden in Feuchträumen ein absolutes No-Go. Dennoch müssen es keine langweiligen Standard-Fliesen sein, die man überall sieht. Fliesen gibt es auch in toller Holzoptik und schön gemustert. So kann sich das neue Badezimmer sehen lassen.