München: Wieder Vignettenkontrollen zwischen deutscher Grenze und Kufstein

München: Wieder Vignettenkontrollen zwischen deutscher Grenze und Kufstein

Ab 1. Dezember sollen auf der österreichischen Inntalautobahn A12 zwischen Kiefersfelden und der Autobahnausfahrt Kufstein Süd die seit 1997 ausgesetzten Vignettenkontrollen wieder aufgenommen werden. Darauf macht der ADAC in München aufmerksam.

Auto- und Motorradfahrer, die von Deutschland aus über das kurze Autobahnteilstück in die beliebten Tiroler Urlaubsregionen am „Wilden Kaiser“ oder die Kitzbüheler Alpen fahr-en, benötigen dann wie auf dem gesamten österreichischen Fernstraßennetz - eine Autobahnvignette. Wer bei einer Kontrolle keine gültige oder ordnungsgemäß angebrachte Vignette vorweisen kann, zahlt eine Ersatzmaut von 120 Euro.

Bisher waren die Vignettenkontrollen in diesem lediglich fünf Kilometer langen Autobahnabschnitt ausgesetzt, um die Fahrt in die Ferienregionen über die Ausfahrt Kufstein Süd nicht unverhältnismäßig zu verteuern und insbesondere die Stadt Kufstein vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die österreichische Autobahnbetreibergesellschaft Asfinag begründet die künftigen Kontrollen auf diesem Abschnitt unter anderem mit der Gleichbehandlung aller Autobahnnutzer in Österreich.

Das sogenannte Pickerl, der Nachweis über die Bezahlung der Autobahngebühren, darf laut Asfinag nur auf die Windschutzscheibe geklebt und muss unterhalb eines eventuellen Tönungssteifens platziert werden. Bei Nichteinhalten der Bestimmungen droht ein Bußgeld. Achtung: Kurzzeitvignetten (Zehn-Tages- und Zwei-Monats- Vignetten) müssen vor der Anbringung durch die Verkaufsstelle gelocht werden.

(amv)
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