Berlin: Weihnachtsbaum fürs Auto ist tabu

Berlin: Weihnachtsbaum fürs Auto ist tabu

Ein im Auto installierter kleiner Weihnachtsbaum mit bunten Lichtern mag zwar in der Adventszeit ein Hingucker sein, ein netter Gag, aber er ist verboten. „Autofahrer müssen auf blinkende Lämpchen, Lichterketten und beleuchtete Figuren auf dem Armaturenbrett oder am Fenster verzichten“, warnt Alina Schön vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin.

Entsprechend der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) dürfen an Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern „nur die vorgeschriebenen und zulässigen lichttechnischen Einrichtungen angebracht sein“. Wer dagegen verstößt und erwischt wird, muss laut Bußgeldkatalog mit 20 Euro Strafe rechnen. Allzu schnell wird die leuchtende Dekoration zur Gefahr für die Sicherheit, warnt Alina Schön: „Auf der Hutablage oder auch vorne am Armaturenbrett kann der Baum die Sicht des Fahrers erheblich einschränken. Außerdem können entgegenkommende Autos von farbigen und blinkenden Lichtern und Lampen irritiert und gestört werden.“

Grundsätzlich sind neben Christbaum & Co. sämtliche lichttechnischen Einrichtungen untersagt, die nicht zulässig oder falsch ans Fahrzeug angebaut sind. „Dazu zählen beispielsweise Firmen- oder Namensschilder mit umlaufendem elektrischem Licht, farbige Punktstrahler oder andere nicht genehmigte Leuchten im Innenraum“, erläutert GDV-Fachfrau Schön die Bestimmungen. Als erhebliche Mängel eingestuft würden darüber hinaus farbige, unzulässige Begrenzungs- und Umrissleuchten oder beleuchtete Figuren.

(amv)
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