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Frankfurt/Main: Tagfahrleuchten ersetzen nicht das Abblendlicht

Frankfurt/Main : Tagfahrleuchten ersetzen nicht das Abblendlicht

Tagfahrlicht ersetzt in der Dämmerung nicht die reguläre Beleuchtung am Auto. Der Grund: Ist das Tagfahrlicht eingeschaltet, brennt am Heck des Autos unter Umständen kein Licht. Darauf weist der Automobilclub Deutschland (AvD) in Frankfurt am Main hin.

Grundsätzlich gilt: In der Dämmerung, bei Dunkelheit, Schneefall oder bei Nebel muss das Licht eingeschaltet werden. Ist bei solchen Witterungsverhältnissen auch tagsüber die Sicht eingeschränkt, ist Abblendlicht Pflicht. Mit Standlicht allein darf laut Straßenverkehrsordnung nicht gefahren werden.

Bei Fahrzeugen mit Licht-Automatik reagiert die Sensorik meist nicht auf Nebel, erklären die Experten. Das heißt: Auch hier können Fahrer durch beleuchtete Instrumente den Eindruck haben, das Licht ist eingeschaltet, obwohl das Fahrzeug unbeleuchtet ist. Besser ist es deshalb bei Nebel, das Licht von Hand einzuschalten und die Licht-Automatik in der Übergangszeit abzuschalten. Die Nebel-Schlussleuchte darf erst bei Sichtweiten unter 50 Meter eingeschaltet werden.

Fernlicht ist nicht überall erlaubt: Tabu ist es auf Straßen mit durchgehender, ausreichender Beleuchtung. Es ist rechtzeitig abzublenden, wenn ein Fahrzeug entgegenkommt oder mit geringem Abstand vorausfährt oder wenn es die Sicherheit des Verkehrs auf oder neben der Straße erfordert.

(dpa)