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Spritpreise steigen wieder

Lage an den Tankstellen : Spritpreise in der Region steigen wieder

Nach den Rekordpreisen im Frühjahr und Sommer herrschte an Deutschlands Zapfsäulen zuletzt eher Entspannung. Doch nun zeigt sich erstmals seit Wochen wieder ein Aufwärtstrend.

Die Spritpreise haben ihre wochenlange Talfahrt vorerst beendet. Sowohl Diesel als auch Superbenzin der Sorte E10 verteuerten sich im wöchentlichen Vergleich des ADAC, wie dieser mitteilte.

Bei Diesel war es davor acht Wochen in Folge nach unten gegangen, bei E10 fünf Wochen. Konkret kostete E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Dienstags (20. Dezember) 1,661 Euro pro Liter. Das waren 0,8 Cent mehr als eine Woche davor. Diesel legte um 3 Cent auf 1,804 Euro pro Liter zu.

In der Region lag der billigste Preis für E10 am Mittwochmittag bei 1,55 Euro pro Liter laut des Vergleichsportals clever-tanken.de. Der Liter Diesel kostete bei den billigsten Tankstellen in der Region 1,70 Euro.

Ein Blick in die Nachbarländer: In den Niederlanden war der Liter Super E5 am Mittwoch mit etwa 1,70 Euro pro Liter im Schnitt leicht teurer als in Deutschland. Auf ähnlichem Niveau liegt auch hier der Liter Diesel. In Belgien ist der Liter E10 ab 1,58 Euro zu haben und damit auf vergleichbarem Niveau wie in der Region. Der Liter Diesel ist im Vergleich etwas teurer. Eine Fahrt über die Grenze lohnt sich in den meisten Fällen also nicht.

Der Preis für E10 liege inzwischen in Deutschland wieder „im Bereich einer Normalisierung“, hieß es vom Verkehrsclub ADAC. Diesel sei davon aber noch „weit entfernt“.

© dpa-infocom, dpa:221207-99-816875/4

(dpa)