1. Leben
  2. Auto

Regeln für Roller: Sicher unterwegs mit Vespa und Co

Regeln für Roller : Sicher unterwegs mit Vespa und Co

Ein 50er-Roller ist in der Stadt oder etwa im Urlaub für viele das ideale Verkehrsmittel. Vor allem Inhaber der Führerscheinklasse B (Pkw), die sich ein solches Kleinkraftrad zulegen oder in den Ferien mieten wollen und vorher noch nie damit gefahren sind, sollten allerdings einige Tipps beachten, gibt der ADAC in München zu bedenken.

Für Roller und Kleinkrafträder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometer pro Stunde (km/h) ist der Führerschein der Klasse AM erforderlich (ab 16 Jahre, ansonsten ist dieser im Pkw-Führerschein Klasse B enthalten).

Vor der ersten Fahrt sollte man in einem ruhigen Verkehrsraum üben und sich mit der Maschine vertraut machen. Eine Stunde mit einem Fahrlehrer schadet nicht, er kann Tipps zum Kurven- oder Bremsverhalten geben.

Mit Versicherungskennzeichen darf man auch in der Stadt nicht überall fahren. Kraftfahrstraßen (beschildert durch das quadratische Schild weißes Auto auf blauem Grund) sind ausschließlich für Kraftfahrzeuge bestimmt, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mindestens 61 km/h beträgt, erinnert der Autoclub. Den Roller auf dem Gehweg zu parken ist nicht zulässig. Ist dieser breit genug, wird dieses Verhalten aber meist geduldet.

„Durchschlängeln“ beispielsweise Vorfahren an der Ampel ist verboten. Wer ganz nach vorne will, muss die wartenden Fahrzeuge links überholen, aber nur, wenn ausreichend Seitenabstand vorhanden ist. Beim Fahren immer den Rückspiegel im Auge behalten und immer den Blick in die Richtung richten, in die man fährt, raten die Fachleute des Autoclubs zudem. Und: Ein geeigneter Helm ist Pflicht, feste Schuhe (keine Flip-Flops, keine Sandalen), lange Hosen, eine geeignete Jacke und Handschuhe sind im Fall eines Sturzes ein guter Schutz.

(amv)