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Stuttgart: Schneller oder stressfreier? Tipps fürs Stauwochenende

Stuttgart : Schneller oder stressfreier? Tipps fürs Stauwochenende

Den drohenden Staus am Wochenende können Autofahrer eventuell mit einigen Tricks entgehen. „Geschickt ist es, sich antizyklisch zu verhalten”, rät Rainer Hillgärtner vom Auto Club Europa (ACE). Das bedeute, entweder so früh zu starten, dass die Urlauber vor dem Stau herfahren - also sehr früh morgens oder noch in der Nacht. Oder sie fahren erst los, wenn der Stau sich aufgelöst hat, also am Nachmittag.

Ob Urlauber die staureichen Strecken direkt großräumig umfahren sollten, komme darauf an, ob sie lieber schneller ankommen oder weniger Stress haben wollen, sagt Hillgärtner. Beim Ausweichen benötige man mehr Zeit, hat aber weniger Stress. Wer schnell vorankommen will, sollte Strecken nicht umfahren - auch wenn sie stauanfällig sind. Verkehrswissenschaftler hätten ausgerechnet, dass Fahrer so trotzdem schneller ankommen, als wenn sie auf Land- oder Bundesstraßen ausweichen.

Wer im Stau steckt, bei dem lohnt sich das Abfahren also auch nicht mehr, um Zeit zu sparen. „Es bringt auch nichts, von einem Fahrtstreifen zum anderen zu wechseln.” Das Wichtigste sei, von vornherein ein Zeitpolster einzukalkulieren: So geraten Urlauber nicht in allzu viel Stress, wenn es stockt.

Am Wochenende geht der Sommerreiseverkehr in die heiße Phase. Weil am Wochenende (1. bis 3. August) auch die letzten Bundesländer in die Schulferien starten, erwarten Verkehrsexperten das bislang staureichste Wochenende des Jahres. Vor allem am Freitag und am Samstag rechnen Verkehrsexperten mit langen Staus.

(dpa)