Köln: Nebel: Runter vom Gas

Köln: Nebel: Runter vom Gas

Mehr als 430 Unfälle mit Personen- und schweren Sachschäden, die auf Nebel zurückzuführen waren, verzeichnet das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr. Dazu kommt eine unbekannte Zahl der nicht erfassten leichten Blechschäden. Besonders gefährlich sind in der jetzigen Jahreszeit plötzliche und kleinräumig auftretende Nebelwände.

Dem Autofahrer bleibt dann kaum Zeit, sich auf die Sichtbehinderung einzustellen.Hauptgründe für Nebelunfälle sind zu hohes Tempo und zu wenig Sicherheitsabstand zum Vordermann. „Liegt die Sicht unter 50 Metern, ist Tempo 50 das absolute Maximum - auch auf der Autobahn“, betont Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland in Köln. „Bei noch schlechterer Sicht heißt es, Geschwindigkeit weiter drosseln und ausreichend Abstand halten.“

(amv)
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