Wien: Mit dem Hund in den Urlaub

Wien: Mit dem Hund in den Urlaub

Autofahrer, die ihren Hund in den Urlaub mitnehmen wollen, sollten sich an den Bedürfnissen des Tieres orientieren.

Das bedeute zuallererst, rechtzeitig und ausreichende Pausen während der Fahrt einzulegen, empfiehlt der Touristik-Fachmann des österreichischen Autoclubs ÖAMTC, Jan Stirnweis. Während der Fahrtunterbrechung solle dem Hund genügend Auslauf geboten werden, stets mit Vorsicht auf den Straßenverkehr.

„Hundebesitzer müssen außerdem auf die richtige Sicherung im Auto achten”, sagt der Clubexperte in Wien. Die größte Sicherheit böten Hundereiseboxen. Es gebe aber auch die Möglichkeit eines speziellen Sicherheitsgurts, der am Brustgeschirr befestigt werden kann.

Wichtig ist, Hunde im Fahrzeug vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. „Es sollte sich von selbst verstehen, Hunde niemals - auch nicht für kurze Zeit - allein im Auto zurückzulassen”, mahnt Stirnweis.

Hunde sind Gewohnheitstiere: Der eigene Wasser- und Fressnapf sowie das Körbchen gehören deshalb unbedingt ins Reisegepäck. Aber auch eine Nahrungsumstellung kann Probleme mit sich bringen. „Deshalb darf ein Vorrat des gewohnten Futters nicht fehlen”, sagt der Clubexperte. Ebenso eine Reiseapotheke. Heilsalbe für rissige Pfoten und eine Zeckenzange gehörten zur Standardausstattung.

Nach dem Eintreffen am Urlaubsziel sollte das Tier möglichst langsam an die neue Umgebung gewöhnt werden, „am besten durch ausgedehnte Spaziergänge”, rät Stirnweis. Zudem sollten die Vierbeiner in der fremden Umgebung - vor allem in der Anfangsphase - nicht allein gelassen werden.

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