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Kfz-Versicherungen immer teurer? Wie Sie mit einem Wechsel darauf reagieren

So läuft der Wechsel : Kfz-Versicherungen immer teurer?

Es gibt eine Vielzahl von Dingen, die im Laufe der Jahre immer teurer geworden sind. In gewisser Hinsicht ist das verständlich. Schließlich herrscht in Deutschland eine Inflationsrate von 0,6 Prozent. Im Vergleich zu vielen anderen Ländern ist das zwar wirklich nicht viel, dennoch müssen wir allein aufgrund dessen mit kontinuierlichen Preisanstiegen rechnen. Was die verschiedenen Unternehmen von sich aus machen, ist hingegen eine ganz andere Geschichte.

Leider lässt es sich nicht bestreiten, dass auch Kfz-Versicherungen im Schnitt teurer geworden sind. Das gilt jedoch nicht für alle Anbieter und wenn Sie von einer Preiserhöhung betroffen sein sollten, müssen Sie sich damit keineswegs zufriedengeben. Zumal die aktuelle wirtschaftliche Situation Deutschlands nicht optimal ist und es daher nicht schaden kann, seine laufenden Ausgaben zu reduzieren.

Beim Wechsel einer Kfz-Versicherung gilt es jedoch einige Dinge zu beachten. Wann und wie Sie am besten die Autoversicherung wechseln, erfahren Sie in diesem Artikel.

Wann Sie den Kfz Versicherer wechseln können

Bevor Sie zu einem anderen Anbieter wechseln, müssen Sie den vorherigen Anbieter fristgerecht kündigen. Dabei ist es wichtig, dass die Kündigung mindestens einen Monat vor Ablauf des Vertrags bei dem Versicherer eingeht. Am besten bauen Sie noch ein paar Tage Puffer ein und fragen bei der jeweiligen Versicherung nach, ob die Kündigung eingegangen ist. Sollte das bestätigt werden, steht dem Wechsel nichts mehr im Weg.

Schauen Sie lediglich danach, dass Sie zum Zeitpunkt des Vertragsablaufs bereits einen neuen Versicherer haben. Das Fahren ohne Kfz-Versicherung ist schließlich nicht erlaubt. Sie sollten sich daher rechtzeitig um einen neuen Versicherer bemühen.

Ein Vertragsabschluss ist übrigens auch problemlos über das Internet möglich. Sie müssen hierfür also keineswegs einen Termin im Versicherungsbüro ausmachen.In einigen Fällen ist es übrigens gar nicht nötig, darauf zu warten, dass der aktuelle Vertrag abläuft. Sollte ein Sonderkündigungsgrund vorliegen, ist eine unsachgemäße Kündigung nach dem Sonderkündigungsrecht möglich. Ein solcher Fall würde beispielsweise dann vorliegen, wenn der Versicherer die Beiträge erhöht hat. Sie können hierauf also direkt mit einem Wechsel reagieren. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, in der Kündigung den Kündigungsgrund anzugeben. Schon sind Sie rechtlich auf der sicheren Seite und können den Vertrag mit dem bestehenden Versicherer kündigen. Dasselbe ist übrigens auch dann der Fall, wenn Sie sich ein neues Fahrzeug zulegen. Sie müssen keineswegs bei Ihrem alten Versicherer bleiben.

Kfz-Versicherung trotz Schufa?

Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die sich fragen, ob Sie mit einer negativen Schufa überhaupt eine Kfz-Versicherung abschließen können. Prinzipiell ist eine Kfz-Versicherung ohne Schufa durchaus möglich. Allerdings müssen Sie unter Umständen auf eine Kaskoversicherung verzichten. Eine reguläre Haftpflichtversicherung kann Ihnen hingegen nicht verwehrt werden.

Preis sollte beim Wechsel nicht im Vordergrund stehen

Womöglich klingt das jetzt paradox, da ein Wechsel in der Regel vorgenommen wird, um Kosten zu sparen. Prinzipiell ist es auch vollkommen in Ordnung und sinnvoll, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Allerdings sollte es nicht gleich der günstigste Versicherer überhaupt sein. Die Leistungen von zu günstigen Versicherungen sind oft nicht gerade das Gelbe vom Ei. Im schlimmsten Fall müssen Sie bei einem Unfall aus eigener Tasche zahlen. Es ist daher besser, wenn Sie sich weitere Tipps zum Sparen anschauen und einen Kfz Versicherer aussuchen, bei dem das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt. Ein solcher muss keineswegs teuer sein. Einige Versicherer bieten gute Leistungen für recht geringe Beiträge.

(vo)