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Stuttgart: Gute Erhaltungs-Batterieladegeräte müssen nicht teuer sein

Stuttgart : Gute Erhaltungs-Batterieladegeräte müssen nicht teuer sein

Fahrzeuge, die im Winter nicht bewegt werden, springen oft nicht mehr an: Die Batterie ist zu schlapp. Um die Akkus von vorübergehend eingemotteten Oldtimern und Motorräder davor zu schützen, bieten sich sogenannte Erhaltungs-Ladegeräte an, die die Zellen mit abgesenktem Ladestrom fit halten.

Acht Exemplare zum Aufladen von 12-Volt-Blei-Säure-Batterien hat die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) gemeinsam mit der Fachzeitschrift „Auto Zeitung Classic Cars” (Ausgabe 12/2013) unter die Lupe genommen. Ergebnis: Qualität muss nicht teuer sein.

Der Testsieger CTEK MXS 3.8 ist mit 70 Euro zwar nicht die günstigste Alternative, bereits die Plätze zwei und drei belegen mit dem AEG LP 3.8 (45 Euro) und dem Cartrend MP 3800 (35 Euro) Geräte, die deutlich billiger sind. Der Cartrend kann allerdings nicht für Motorrad-Akkus genutzt werden - Biker sollten hier immer nachfragen. Platz vier belegte das 4Load Charge B. 3.6 für 69 Euro, Platz fünf das Exide 12/4A (70 Euro), das jedoch ebenfalls nicht an Motorrädern funktioniert.

Der Testsieger zeichnete sich dadurch aus, dass er tiefentladene Zellen wieder fit machen kann und sich zugleich am einfachsten bedienen ließ. Kunden sollten beim Kauf außerdem darauf achten, ob eine automatische Spannungsunterbrechung vorhanden ist. Fällt eine Klemme vom Batteriepol ab, kann der Eigenverbrauch des Ladegeräts im Ruhezustand ansonsten so hoch sein, dass es die Batterie leersaugt statt zu laden.

Kaum Unterschiede gibt es dem Test zufolge bei schwankenden Netzspannungen, diese glichen alle Kandidaten gut aus. Außerdem erwiesen sich alle getesteten Geräte als kurzschlussfest. Die Erhaltungsladung, die oft über den Zigarettenanzünder möglich ist, sollte grundsätzlich nur an einer geladenen Batterie erfolgen, raten die Tester. Manche Geräte gehen nach dem Laden automatisch in den Fithalte-Modus über.

(dpa)