München: Große Navigationsgeräte können Sicht behindern

München: Große Navigationsgeräte können Sicht behindern

Navigationsgeräte mit einem großen Bildschirm können einem ADAC-Test zufolge ein Sicherheitsrisiko sein. Ab einem Durchmesser von mehr als 17 Zentimetern (sieben Zoll) behindere das Display wie ein „Toter Winkel” die Sicht auf Fußgänger und Radfahrer, erklärte der Automobilclub am Dienstag in München.

Diese verschwänden quasi hinter dem Bildschirm. Zudem seien die großen Navigationsgeräte bei der Routenführung nicht übersichtlicher als kleinere Geräte.

Der ADAC hatte neun Geräte mit einem Bildschirm zwischen fünf und sieben Zoll verglichen. Keines erhielt das Prädikat „sehr gut”. Vier wurden mit „gut” bewertet, drei mit „befriedigend”, zwei bekamen die Note „ausreichend”. Kritik gab es vor allem an der Handhabung, der Montage und an veraltetem Kartenmaterial. Das eigentliche Navigieren erledigten alle Testgeräte einwandfrei.

Größere Navigationsgeräte sollten am besten an der linken Seite der Windschutzscheibe befestigt werden, empfahl der ADAC. Die Verwendung eines iPad als Navi an der Frontscheibe sei „grundsätzlich nicht empfehlenswert”.