Bonn: Fahrbahnverengung: Richtig einfädeln

Bonn: Fahrbahnverengung: Richtig einfädeln

Fahrbahnverengungen auf mehrspurigen Strecken führen immer wieder zu unnötigen Staus, weil viele Autofahrer sich nicht richtig verhalten. Dabei ist das Vorgehen in solch einem Fall in Paragraf (§) 7, Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung (StVO) eindeutig geregelt, erinnert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) in Bonn.

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Wenn ein Fahrstreifen endet oder wegen eines Hindernisses nicht weiter befahrbar ist und sobald der Verkehr so dicht ist oder die Abstände der Fahrzeuge untereinander so gering sind, dass ein Einordnen auf den durchgehenden Fahrstreifen mit ausreichendem Abstand nicht mehr möglich ist, ist das sogenannte Reißverschlussverfahren anzuwenden. Dabei ordnen sich die Fahrzeuge abwechselnd hintereinander auf der weiterführenden Spur ein.

Was anscheinend viele aber nicht wissen: Das abwechselnde Einfädeln beginnt erst unmittelbar vor Beginn der Verengung. „Viele Fahrerinnen und Fahrer wechseln schon mehrere hundert Meter vor der Verengung die Spur. Das kann je nach Verkehrsdichte dazu führen, dass das Stauende sich weiter nach hinten verschiebt. Abrupte Spurwechsel erhöhen außerdem die Gefahr von Unfällen“, warnt Christian Kellner, Hauptgeschäftsführer des DVR. „Im Gegenzug müssen die Fahrerinnen oder Fahrer auf der freien Spur den anderen Verkehrsteilnehmern natürlich die Möglichkeit geben, sich dort einzufädeln.“

(amv)