Bonn: Endrohrmessung soll mehr Sicherheit bringen

Bonn: Endrohrmessung soll mehr Sicherheit bringen

Der Schadstoffausstoß von Autos muss künftig generell wieder direkt am Auspuff überprüft werden. Diese Wiedereinführung der Abgasmessung am Endrohr dient nach Ansicht des Präsidenten des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Bonn, Jürgen Karpinski, „dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit“.

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Denn entscheidend sei, was hinten herauskomme. Das habe der Abgasskandal gezeigt. Die modernisierte AU sei eine Konsequenz aus diesem Skandal.

Bislang galt im Rahmen der Abgasuntersuchung (AU) ein zweistufiges Verfahren: Wurde beim Auslesen der On-Board-Diagnose kein Fehler entdeckt, konnte auf die Endrohrmessung verzichtet werden. Das ist nun in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung geändert worden. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres ist die Endrohrmessung bei allen Fahrzeugen verpflichtend. Jährlich werden in Deutschland rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt.

(amv)
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