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Stuttgart: Elektroautos nicht gefährlicher als konventionelle Wagen

Stuttgart : Elektroautos nicht gefährlicher als konventionelle Wagen

Die Insassen von Serien-Elektroautos sind nach dem aktuellen Forschungsstand bei einem Unfall keinen höheren Risiken ausgesetzt als in einem vergleichbaren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Darauf weisen die Unfallforscher der Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart hin. Würden bei einem schweren Unfall die Batterien eines Elektrofahrzeugs beschädigt, könne ein Brandrisiko zwar nicht völlig ausgeschlossen werden.

„Die Batterien in Serienfahrzeugen von bekannten Automobilherstellern sind jedoch so gut geschützt, dass den Insassen bei einem Unfall durch Batterie oder Strom keine zusätzliche Gefahr droht”, sagt Dekra-Unfallforscher Markus Egelhaaf.

Ein Kurzschluss in der Batterie beispielsweise setze eine massive Deformation des gesamten Fahrzeugs voraus, bei der auch die Batterie in Mitleidenschaft gezogen werde. Im Einzelfall könne dies dazu führen, dass sich eine Batterie entzünde und einen Brand auslöse.

Bei derart schweren Unfällen sind aber nach Ansicht des Unfallforschers die Verletzungen der Insassen durch den Aufprall das weitaus größere Problem.