München: Ein Guckloch genügt nicht

München: Ein Guckloch genügt nicht

Windschutzscheibe und Seitenscheiben müssen vor dem Losfahren immer vollständig von Eis und Schnee befreit sein. „Ein Guckloch genügt nicht“, erinnert Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC in München: „Wer so losfährt, gefährdet die Verkehrssicherheit und kann mit einem Verwarnungsgeld von zehn Euro belangt werden.“

Bei einem Unfall droht zudem eine Mithaftung. Ebenfalls Blinker, Rücklichter und Scheinwerfer sowie das Autodach müssen vor dem Start von Schnee und Schmutz befreit werden. Als Werkzeug dienen am besten Eiskratzer aus Plastik mit oder ohne Metallkante. Scheibenenteiser und kleine Besen unterstützen die Kratzaktion. „Scharfe Gegenstände hingegen können die Scheiben beschädigen“, warnt die ADAC-Sprecherin. Nützlich ist es auch, vor frostigen Nächten die Autoscheibe mit einer Folie abzudecken. Vorsicht: niemals heißes Wasser auf die Frontscheibe zu schütten, um Eis oder Raureif zu entfernen. Es besteht die große Gefahr, dass die vereisten Scheiben aufgrund des Temperaturunterschieds Risse bekommen oder sogar springen. Um schnell mit freier Sicht wegfahren zu können, hilft es die Heizung auf Defrost einzustellen. Den Motor dafür im Stand warmlaufen zu lassen, ist nicht erlaubt. Dafür droht ein Verwarnungsgeld von zehn Euro. nom

(amv)