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München: Bußgeldfalle: Klippen beim Parken

München : Bußgeldfalle: Klippen beim Parken

Parken kann angesichts der vielen Regeln zu einer vermaledeiten Bußgeldfalle werden. Schlimmer noch: „Wer trotz zahlreicher Knöllchen ständig falsch parkt, riskiert seinen Führerschein. Der Fahrer kann zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) geschickt werden und, wenn er diese nicht besteht, den Führerschein verlieren“, warnt Katrin Müllenbach-Schlimme vom ADAC in München.

Grundsätzlich darf nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) nur am rechten Fahrbahnrand geparkt werden. Lediglich in Einbahnstraßen sowie bei am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Straßenbahnschienen ist Links-Parken erlaubt.

„Auto- und Motorradfahrer die auf Geh- und Radwegen parken, riskieren nur dann kein Bußgeld, wenn das Abstellen ausdrücklich durch Schilder oder Markierungen erlaubt wird“, erinnert die ADAC-Fachfrau. Halten in zweiter Reihe ist generell unzulässig - hier droht ein Bußgeld von 20 Euro.

Ausnahme: Taxen, die Fahrgäste ein- oder aussteigen lassen. Wer auf Behindertenparkplätzen unberechtigt parkt und erwischt wird, muss mit einem Verwarnungsgeld von 35 Euro rechnen; das Fahrzeug kann kostenpflichtig abgeschleppt werden. Steht das Fahrzeug in einer Feuerwehrzufahrt, sind ebenfalls 35 Euro fällig. Hier droht ebenfalls kostenpflichtiges Abschleppen.

Dito bei einer Baustelle. Die Schilder müssen aber 72 Stunden vor Beginn des Halteverbots aufgestellt worden sein. Zehn Euro kostet es, wenn jemand sein Fahrzeug vor einer Grundstückseinfahrt abstellt. Parken im absoluten Halteverbot kostet von 15 Euro an aufwärts je nach Behinderung und Parkdauer.

Oft sind Parkscheibe oder Parkschein vorgeschrieben. Die manuelle Parkscheibe ist immer zur vollen oder zur halben Stunden einzustellen. Ist das Parken nur mit einer Parkscheibe erlaubt, muss sie dem Zeichen 318 der StVO entsprechen und gut von außen lesbar sein.

Ansonsten droht dem Autofahrer je nach Parkdauer ein Verwarnungsgeld von zehn bis 30 Euro. „An defekten Parkscheinautomaten oder Parkuhren darf nur bis zur angegebenen Höchstparkdauer geparkt werden. Außerdem ist in diesem Fall eine Parkscheibe zu verwenden“, ruft Katrin Müllenbach-Schlimme eine weitere Parkregel ins Gedächtnis.

(amv)