München: Beleuchtung des Autos regelmäßig überprüfen

München: Beleuchtung des Autos regelmäßig überprüfen

Bei der gesetzlichen Hauptuntersuchung (HU) werden die meisten Mängel in die Rubrik Beleuchtung festgestellt. Schon bei den erstmals - also nach drei Jahren - vorgeführten Fahrzeugen verzeichneten die Sachverständigen 2011 bei 8,3 Prozent Probleme mit Licht, Scheinwerfern und Leuchten, wie der TÜV Süd in München mitteilte.

Nach elf Jahren hatten 28,6 Prozent der Autos entsprechende Mängel. Oft ist nur eine Lampe kaputt. Diese kann der Autofahrer selbst oder eine Werkstatt schon vor der HU austauschen. Die Scheinwerfereinstellung kann nur eine Werkstatt mit entsprechendem Gerät kontrollieren.

„Die mechanische Leuchtweitenregulierung lässt sich einfach selbst checken, wenn das Auto frontal vor einer Wand steht”, sagt TÜV-Fachmann Frank Volk. „Beide Lichtbündel müssen sich beim Verstellen bewegen. Ob alle Lampen auch leuchten, ist bei einem Rundgang um das Auto ebenfalls leicht zu prüfen. Nur für das Bremslicht braucht es einen Helfer.”

Oft vergessen werden das Standlicht, die Seitenblinker, die Nebelbeleuchtung und die Beleuchtung des Nummernschilds. Brennen Lampen häufig durch, kann das an zu hoher Bordspannung liegen.

Die Werkstatt sollte sich das ansehen. Minderwertige Lampen sind eine weitere häufige Ursache für Probleme. Der TÜV empfiehlt, Produkte von renommierten Herstellern zu verwenden.

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