München: Autoclub warnt vor verstärkten Alkoholkontrollen

München: Autoclub warnt vor verstärkten Alkoholkontrollen

Nach den klassischen Herbstfesten kommen die Weihnachtsmärkte, in Aachen vom 22. November bis zum 23. Dezember. Hier wie da gehört für viele Besucher Alkohol zum Vergnügen. Vor diesem Hintergrund warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) in München vor verstärkten Alkoholkontrollen.

KS-Sprecher Thomas Achelis: „Man sollte nicht vergessen, dass Auto- und Motorradfahrern schon ab 0,3 Promille Strafe droht, wenn Anzeichen für Fahrunsicherheit vorliegen oder wenn es zum Unfall kommt.“

Ab 0,5 Promille kostet es 250 Euro, vier Flensburg-Punkte, und der Führerschein ist für einen Monat weg. „Schon das erste Glas enthemmt und steigert die Risikobereitschaft“, mahnt Achelis. Zudem schränkt Alkohol das Reaktions- und Sehvermögen sowie die Einschätzung von Distanzen ein. „Viele fahren mit dem Vorsatz zum Herbstfest, nur ganz wenig zu trinken“, schildert Achelis seine Beobachtungen und warnt davor, sich auf Alkoholtabellen oder Promille-Rechner zu verlassen: „Genaue Angaben von Trinkmengen sind unmöglich, da die Alkoholwirkung individuell verschieden ist.“

Vielfach unbekannt: Auch alkoholisierte Radfahrer können ihren Auto-Führerschein verlieren. Denn ab einer Blutalkoholkonzentration von 1,6 Promille ordnen die Verwaltungsbehörden in der Regel eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) an, die im Volksmund auch als „Idioten-Test“ bezeichnet wird. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch teuer.

(amv)